Australien 2005

Reisebericht Australien November/Dezember 2005

Perth, Uluru/KataTjuta, Kings Canyon, Alice Springs, Adelaide, Kangaroo Island, Melbourne, Canberra, Blue Mountains, Sydney, Kuala Lumpur

 

1.Tag (Anreise : Frankfurt - Kuala Lumpur - Perth)

Da wir dieses Mal mit Malaysian Airlines über Kuala Lumpur nach Australien fliegen suchen wir im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens zuerst den Schalter der Malaysian Airlines. Dort gibt es dann auch gleich eine gute Nachricht, da der Flieger nicht voll besetzt ist bucht uns die Dame am Schalter gleich eine Fünferreihe in der Mitte des Fliegers. Das ist natürlich ideal, dadurch gibt es reichlich Platz während des Fluges, idealer Start. Nachdem wir unsere Bordkarten haben geht es dann wenig später endlich los. Unser Flug ist der MH005 von Frankfurt nach Kuala Lumpur, Flugzeit 11:40 Stunden, 10.300 Kilometer. Nach einem ruhigen Flug landen wir in Kuala Lumpur und dürfen die Uhren um 7 Stunden vorstellen.

Nach dem langen Flug haben wir nur einen kurzen Stopover, genug Zeit um sich etwas die Füsse zu vertreten. Dann geht es erst einmal mit dem Aerotrain (die hiesige Variante des Skytrain) hinüber zum Terminal 3, von wo unser Flug nach Perth gehen wird. Kuala Lumpur schauen wir uns per Tagestour dann auf dem Rückweg von Australien an. Unser Flug nach Australien ist der MH0125, Flugzeit gute 5 Stunden, 3900 Kilometer bis nach Perth. Bereits wenige Minuten nach dem Start nähern wir uns dem Äquator und schließlich sind wir wieder auf der südlichen Erdhalbkugel, immer wieder ein gutes Gefühl. Der Rest des Fluges vergeht dann auch gemütlich, als wir in der Nähe von Broome das australische Festland zum ersten Mal sehen wird es einem echt warm ums Herz. Endlich, gegen 15:00 Uhr Ortszeit landen wir dann auf dem Perth International Airport, back again.

Das Wetter meint es gut mit uns, bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein haben wir den nahenden Winter in Europa schon komplett verdrängt, schliesslich sind wir bei 0 Grad in Frankfurt gestern gestartet. Den heutigen Tag nutzen wir nach dem Transfer in die Stadt und dem Einzug in unser Apartment noch für einen ausgedehnten Spaziergang an das Ufer des Swan River, Perth ist wirklich eine schöne Stadt, und seid dem Besuch vor 3 Jahren hat sich doch schon wieder etliches verändert.

 

 

2.Tag (Perth : City - Perth Mint - Swan River - AAPT Tower - Kings Park))

An unserem ersten Tag in Perth starten wir bei bestem Wetter in Richtung der „Perth Mint“. Wir laufen gemütlich durch die Fußgängerzone bevor wir dort angekommen die komplette Tour machen, mit der Vorführung im Gold giessen, das ist wirklich gut anzuschauen. Mein Gewicht in Gold umgetauscht wären laut aktuellem Goldpreis und der Waage hier exakt 1.593.370 AUD$, damit könnte man leben.

Nach der Tour fahren wir 2 Stationen mit dem Red Cat Free City Bus Service bis in die Nähe der Swan Bell. Nachdem wir uns dort umgesehen haben und wie immer in diesem Urlaub reichlich Bilder gemacht wurden gehen wir zum AAPT Tower. Dort gibt es im 33. Stock ein Drehrestaurant mit einem tollen Blick über die City von Perth und den Swan River. Das nutzen wir zu einer kleinen Kaffeepause, nach gut 45 Minuten sind wir fast einmal rum, haben alles gesehen und geknipst. Hier kann man entweder zu Mittag essen oder auch nur in der extra eingerichteten kleinen Kaffeeecke nur etwas trinken und die Aussicht geniessen, sehr gut gemacht.

      

 

In der Nähe des Towers steigen wir wieder in den Red Cat und fahren bis in die Nähe des Kings Park. Von hier geht es dann zu Fuß bis zum War Memorial von wo man einen tollen Blick auf die Skyline von Perth hat. Im Park machen wir dann einen längeren Rundgang, wir sind gute 2 Stunden im Park unterwegs, genug Zeit für den „Tree Top Walk“, den DNA Tower und einiges mehr. Tolle Sache, hier war ich bisher auch noch nie gewesen und der Tree Top Walk ist sowieso ziemlich neu.

             

Dann geht es zurück in die Stadt mit dem regulären 37er Bus, die sind innerhalb der City Zone auch umsonst, völlig neues Busgefühl. Nach einer kleinen Pause im unserem Apartment entscheiden wir uns spontan zum „Hog`s Breath Cafe“ nach Northbridge zu gehen. Es ist nur ein kurzer 20 minütiger Spaziergang von der City am Bahnhof vorbei nach Northbridge und dort gibt es an der Hauptstrasse reichlich Restaurants für alle Geschmacksrichtungen, da findet jeder etwas.

 

 

3.Tag (Perth / Fremantle : City - Swan Bell Handling Tour - Fremantle)

Heute starten wir zu einer Shopping Runde durch die Stadt, jede Menge Postkarten, T-Shirts und Bücher werden gekauft. Gerade noch rechtzeitig schaffen wir es dann zur „Bell Handling Demonstration“ zur Swan Bell die nur Mittwochs angeboten wird. Nach einer Tour und Info über die Glocken zeigt unser Guide wie es funktioniert. Danach darf dann jeder der möchte selbst einmal probieren. Wir nutzen das natürlich aus, ich darf mich an der Glocke Nr.5 versuchen. Das Besondere hier ist dass die Glocken „falsch“ herum aufgehängt sind, also mit der offenen Seite nach oben stehen. Wenn man an dem Seil zieht macht die Glocke eine Drehung und bleibt wieder so herum stehen. Mit dem nächsten Zug geht sie dann zurück usw. Es erfordert schon etwas Übung um halbwegs die Kurve zu bekommen, aber es geht einigermaßen, auch wenn im Umkreis von ein paar Blocks unser wildes Gebimmel bestimmt aufgefallen ist, gelungene Aktion. Als frisch gebackene „Bell Handler“ gehen wir dann natürlich noch ein Stockwerk höher wo man die Glocken hinter Glas sehen kann und ich mache noch ein Bild von meiner Nr.5

Wir gehen noch auf die Aussichtsplattform der Swan Bell und machen noch ein paar Bilder bevor wir einfach auf Verdacht hinüber zu den Fähren laufen. Und tatsächlich hat die Fähre nach Fremantle ein paar Minuten Verspätung. Wir kaufen uns noch schnell  Tickets und laufen zum Steg. Ideales Timing, kaum sind wir an Bord geht es auch schon los. Ich war hier in Perth auch noch nie mit dem Boot unterwegs, es ist eine schöne Tour den Swan River entlang bis nach Fremantle. Die ganze Tour dauert fast eine Stunde, gemütliche Sache bis wir dann schließlich in der Nähe des neuen Maritime Museum anlegen.

      

Wir laufen zuerst zum Round House und schauen uns dort um bevor es hinüber zur Wharf geht wo wir uns dann eine sehr gute Portion Fish & Chips besorgen. Nach dieser Stärkung schauen wir uns noch die nicht sehr große City an. Unter anderem sind wir am Maritime Museum, City Hall und dem Cappucchino Strip unterwegs. Bis zum Gefängnis schaffen wir es dann auch noch, das ist aber leider bis Ende des Jahres wegen Renovierung geschlossen, Touren erst wieder 2006, schade. Dann gibt es erst einmal eine Kaffee und Eis Pause bevor wir Richtung Bahnhof laufen. Zurück nach Perth nehmen wir den Zug, das geht deutlich schneller und wir haben hier schon reichlich Zeit verbracht. Nachdem Abendessen fahren wir noch mal hinauf zum Kings Park um das nächtliche Panorama von Perth zu genießen, schöner Abschluss unseres Urlaubauftaktes.

 

 

4.Tag (Reisetag von Perth ins Red Center - Uluru/KataTjuta)

Heute ist unser erster Reisetag in Australien, es geht von Perth mit Qantas ins Red Centre nach Yulara. Wir warten pünktlich auf unseren Transferbus zum Flughafen, der ist allerdings ein paar Minuten zu spät. Nachdem noch andere Hotels abgefahren sind kommen wir doch noch rechtzeitig zum Domestic Airport, es ist ja heute ein Inlandsflug. Mit dem Qantas Link QF1922 geht es dann in etwa 2 ½ Stunden von Perth quer durch Westaustralien ins Red Centre.

             

Nach einem kleinen Snack haben wir dann beim Anflug einen schönen Blick auf KataTjuta und einen ganz kurzen Ausblick auf den Uluru, schön nach 10 Jahren wieder da zu sein. Nach der Landung sind wir wenig später in dem kleinen Terminal des Connellan Airports, bekommen unsere Koffer zurück und übernehmen direkt auch unser erstes Auto. Das sieht doch schon mal gut für uns aus, es ist ein großer weißer Nissan Patrol. Dadurch haben wir keinerlei Probleme mit unserem Gepäck, passt alles wunderbar rein.  Dann geht es auch schon los und wir fahren die paar Kilometer zum Ayers Rock Resort. Wenig später sind wir schon an der Rezeption der Emu Walk Apartments. Unser gebuchtes Apartment entpuppt sich als Bungalow mit genial viel Platz, ein absoluter Treffer. Nachdem wir eingezogen sind erkunden wir dann das Resort, schauen uns alles und decken uns vor allem erst einmal im Supermarkt mit reichlich Getränken und Vorräten ein, die werden wir in den nächsten Tagen brauchen. Abends gehen wir dann zu Feier unserer Ankunft zum Buffet ins „Bough House“ auf dem Gelände des Pioneer Outback Hotels. Das Buffet ist super, bietet alles was man erwartet inklusive Krokodil, Emu und Kangaroo, so kann man es aushalten. Nachdem auch noch das Dessert Buffet geplündert wurde machen wir uns auf den Rückweg.

Aufgrund des sternenklaren Wetter kommen wir dann noch auf die Idee etwas Sternenbeobachtung zu betreiben. Also noch mal rein ins Auto und ein paar Kilometer in Richtung Park Eingang fahren. Hier ist nur noch sehr wenig störendes Licht und nachdem wir ein paar Minuten da sind sieht man auf einmal den Himmel übersät mit Sternen, genialer Anblick. Nachdem wir eine gute Stunde etliche Sternenbilder des südlichen Himmels anhand eine Sternenkarte identifiziert haben die wir im Resort gekauft haben fahren wir zufrieden wieder zurück, gute Nacht.

 

 

5.Tag (Uluru/KataTjuta : Uluru Sunrise - Uluru Base Walk)

Nach einer sehr kurzen Nacht, der Wecker klingelt schon kurz nach 04:00 Uhr, machen wir uns nach einem improvisierten Frühstück auf den Weg zum Uluru. Heute wollen wir uns den Sonnenaufgang anschauen. Am Parkeingang kaufen wir erst einmal unsere 3 Tages Tickets, das passt ideal mit unserem Aufenthalt hier, und fahren dann direkt zur „Sunrise Viewing Area“ am noch dunklen Uluru vorbei.

Dort angekommen reihen wir uns ein, es sind schon reichlich Leute hier, und warten auf den Sonnenaufgang. Das ist auch ein schönes Schauspiel und ich genieße die vielen verschiedenen Farbschattierungen von rot und braun auf dem Uluru während sich die Sonne über den Horizont bewegt, super. Nachdem wir hier eine ganze Weile waren, und mittlerweile auch schon die meisten Busse wieder abgefahren sind, fahren wir dann auch wieder los. Wir starten unser heutiges Hauptereignis, den „Uluru Base Walk“ vom Parkplatz am Start des Aufstieges.

    

Hier ist um diese Uhrzeit noch kaum was los, der Aufstieg ist heute sowieso gesperrt, da mehr als 36 Grad erwartet werden. Das kümmert uns alles recht wenig, wir machen uns gegen den Uhrzeigersinn auf die Wanderung um den Uluru. Diesen Walk hatte ich bei meinem letzten Besuch vor 10 Jahren aus Zeitmangel nicht gemacht. Diesmal klappt es aber und es ist mehr als lohnenswert. Jede Menge geniale Fotomöglichkeiten, zwar extrem schweißtreibend bei der Hitze, aber ein absolutes Muss wenn man hier ist. Wir haben reichlich Wasser und auch einiges an Verpflegung dabei. Der Weg an sich ist eigentlich sehr einfach da es fast ausschließlich ein ebener Weg um den Uluru ist. Man sieht auch nicht sehr viele Leute unterwegs, lediglich an den 3 Hauptattraktionen ist etliches los, da dort direkt auch Parkplätze sind die natürlich von Bussen und Individualreisenden direkt angefahren werden können. Wir machen unseren Weg aber unbeirrt zu Fuß und haben fast genau nach der Hälfte der Tour in der Nähe der „Sunrise Viewing Area“ von heute morgen ein kleines Picknick. Gestärkt begeben wir uns auf die Sonnenseite des Lebens, denn jetzt laufen wir auf der Seite wo die Sonne schon erbarmungslos hin scheint, auf der ersten Etappe waren wir noch im Schatten des Uluru unterwegs.

         

Dadurch wird es gleich noch mal enorm wärmer, jetzt ist es wirklich angenehm mollig. Ohne Hut mit Krempe und reichlich Wasser hätte man hier vermutlich bald ein Problem. Wir sind aber gut gelaunt unterwegs und nehmen natürlich auch noch den „Mala Walk“ kurz vorm Parkplatz mit, eines der Highlights hier. Wenig später sind wir geschafft aber zufrieden wieder am Parkplatz angekommen. Auf dem Rückweg stoppen wir noch kurz am „Cultural Centre“, Zeit für ein Eis und Getränke, Shoppen etwas und fahren schließlich wieder zurück zum Ayers Rock Resort, wo wir gegen 15:00 Uhr wieder ankommen und erstmal eine Ruhepause einlegen. Zum Erholen gehen wir dann noch zum Pool um uns etwas abzukühlen. Leider ziehen aber plötzlich Wolken auf und es wird reichlich windig, deshalb wird es abends auch nichts mit einem Sonnenuntergang am Uluru, dafür hat es zu viele Wolken. Wir fahren aber trotzdem hin, bekommen aufgrund der Wetterlage sogar den ersten Parkplatz in der „Sunset Viewing Area“, hier wollte ich immer schon mal stehen, aber die schönen Farben gibt es heute leider nicht. Nichtsdestotrotz ist der Uluru auch so ein majestätischer Anblick, einfach nur genial, kein Wunder dass er für die Aboriginies ein kultureller und spiritueller Mittelpunkt ist. Dann fahren wir wieder ins Resort und genehmigen uns im Pinoeer Outback Hotel einen guten Burger mit Pommes uns lassen den Tag ausklingen.

 

 

6. Tag (Uluru/KataTjuta : Kata Tjuta - Valley of the Winds Walk)

Heute geht es etwas entspannter zu, ausschlafen ist angesagt, wir starten erst kurz vor 09:00 Uhr in Richtung KataTjuta. Die Fahrt dorthin dauert gute 45 Minuten, nur unterbrochen von der Aussichtsplattform 10 Kilometer vorher wo man einige schöne Bilder machen kann. Dann sind wir aber vor Ort und entscheiden uns dafür heute den „Valley of the Winds“ Walk zu machen, eine sehr gute Wahl wie sich herausstellen sollte.

    

Anfänglich war es noch bedeckt und ziemlich windig, aber pünktlich zu den schönen Lookouts war das Wetter ideal. Für den Rundweg benötigen wir gute 4 Stunden, Picknick und jede Menge Bilder eingeschlossen, auch eine Tour die ich das letzte Mal nicht gemacht habe, hier lohnt es sich dieses Mal wirklich. Von den tollen Ausblicken hier kann man einfach nur begeistert sein, der Weg ist zwar nicht einfach und geht zur Hälfte über unwegsame Felsen, lohnt sich aber absolut. Auch hier laufen wir die Tour gegen den Uhrziegersinn, meiner Meinung eine gute Wahl, denn dadurch haben wir den Aufstieg zuerst und beim Abstieg später ins Tal kann man die ganze Zeit das Panorama genießen.

         

Da es auch immer wärmer wird ist die letzte Etappe zurück zum Parkplatz so wesentlich einfach zu laufen. Dann fahren wir erstmal zurück zum Hauptparkplatz und machen eine kleine Pause bevor wir dann den Nissan Patrol richtig einweihen. Weniger Kilometer weg von KataTjuta ist der Abzweig quer durchs Land in Richtung Westaustralien, nach Docker River (ca. 240 km). Der Weg wird nach wenigen Metern zu roten Sandpiste, ideal um das Auto etwas einzufahren. Wir fahren also ein paar Kilometer auf der Piste und ziehen eine schöne rote Staubfahne hinter uns her. Nachdem das Auto mit rotem Staub bedeckt ist fahren wir zurück auf die Hauptstrasse und wieder Richtung Resort.  Dort angekommen gönnen wir uns erst einmal einen Snack im „Gecko“ Restaurant, für mich einen Caesar Salad. Danach shoppen wir hier noch etwas und planen unseren letzten Tag. Da sich alle für einen Rundflug begeistern können checken wir das bei der Info mal ab und finden schließlich bei „Scenic Flights“ den 40 Minuten Uluru/KataTjuta Rundflug. Das klingt wirklich gut und kurz entschlossen buchen wir das für morgen früh 11:00 Uhr. Abends geht es dann noch einmal für ein paar Bilder zum Uluru bevor wir im Pioneer Outback Hotel zum Self Grill gehen. Dort gibt es dann für jeden die „Outback Pladder“ mit Krokodil, Emu und Kangaroo, dazu gibt es wie gehabt Salatbuffet und Nachtisch, gute Sache.

 

 

7. Tag (Uluru/KataTjuta : Scenic Flight - Kata Tjuta Olga Gorge Walk und Sunset)

Nach dem gewohnten kleinen Frühstück mit Sandwiches, Tee und Orangensaft ist noch etwas Zeit bis zu unserem Rundflug. Ich nutze die Gelegenheit und laufe auf den kleinen Hügel in der Mitte des Resorts. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf das Resort und natürlich auch auf den Uluru. Wenig später fahren wir dann Richtung Flughafen zu unserem Rundflug. Nach dem Einschecken geht es dann auch bald los und schon sind wir auf der Startbahn. Wir sitzen rechts hintereinander und fliegen zuerst über das Resort in Richtung Uluru den wir dann im Uhrzeigersinn umfliegen wodurch wir den optimalen Blick haben, sensationelle Fotomöglichkeiten, gut dass man bei der Digicam gleichzeitig Bilder machen kann und selbst noch so das Panorama bewundern kann.

         

Der Uluru mit seiner Charakteristischen Form, den vielen Löchern und Einbuchtungen ist aus der Luft schon ein besonderes Ereignis, klasse. Nachdem wir komplett um den Uluru herum sind geht es geradewegs zu den etwa 40 Kilometer entfernten KataTjutas hinüber. Hier machen wir auch einen schönen Vorbeiflug im Uhrzeigersinn und bei bestem Wetter machen wir tolle Bilder.

         

Man kann wirklich jede Einzelheit sehen, die beiden Parkplätze, den Anfang des „Olga Gorge Walk“ und jeden Felsen hier. Besonders genial ist meiner Meinung nach der Blick von der Wende als man zusätzlich zum Ausblick auf KataTjuta auch noch den Uluru am Horizont sieht, wunderbar. Insgesamt mache ich während den 40 Minuten etwa 130 Bilder, nicht schlecht.

              

Von hier aus fliegen wir dann direkt zurück zum Connellan Airport und haben noch einen schönen Blick auf den Flughafen und die Landebahn, das geht halt beim Linienflug nicht dass man dem Captain über die Schulter schauen kann, sehr empfehlenswerte Aktion. Schlichtweg begeistert kommen wir wieder am Terminal an.

Nach einer kleinen Pause in unserem Bungalow machen wir uns dann mit dem Auto noch mal auf den Weg zu den KataTjutas, zum Abschluss wollen wir noch den kurzen „Olga Gorge Walk“ machen und dann dort zum Ausklang noch den Sonnenuntergang mitnehmen. Bevor wir den Abzweig nach KataTjuta nehmen umrunden wir aus Prinzip noch mal den Uluru, das muss man einfach so oft mitnehmen wie es geht. Nachdem das erledigt ist geht es auf die 40 Kilometer bis nach KataTjuta wo wir direkt den kleinen Parkplatz mit dem „Olga Gorge Walk“ ansteuern. Gutes Timing, denn die Nachmittagssonne ist hinter uns, das heißt wir haben das ideale Licht für schöne Bilder der Gorge. Der Walk selbst ist 1 Hour Return, geht zwar über Felsen, ist aber kein Problem. Eine schöne Tour zum Abschluss hier, die wir mit einem Bild auf der Plattform am Ende des Walks krönen. Hier sind noch ein paar tolle Bilder zu machen, besonders gegen Ende des Walks wenn die Felsen schon enger zusammen sind kommt man an eine kleine Oase mit Wasser, Bäumen und Sträuchern, sieht echt gut aus. Zurück laufen wir dann voll gegen die tief stehende Sonne, eine Sonnenbrille ist schon eine gute Erfindung. Hier ist auch deutlich mehr los als auf dem „Valley of the Wind“ Walk, ist ein wesentlicher einfacherer Weg und auch schön anzusehen. Von hier aus fahren wir dann zur „Sunset Viewing Area“ und glücklicherweise verschaffen wir uns hier einen Platz weiter hinter. Hier stehen nämlich überdachte Picknicktische wo wir uns richtig gemütlich einrichten.

    

Die nächsten gut 2 Stunden erfreuen wir uns an dem tollen Wetter, den Farben beim Sonneuntergang und natürlich gibt es auch Drinks und Knabberzeug, gut ausgerüstet halt. Außerdem habe ich von hier die Möglichkeit die Felsen komplett draufzubekommen, vom offiziellen Viewpoint etwa 100 Meter weiter vorne hätte das nicht geklappt, perfekt hier. Als es dann schon dunkel ist machen wir uns an die Heimfahrt, dauert ja auch noch mal fast 1 Stunde bis wir wieder im Resort sind. Auf dem Weg verabschieden wir uns noch vom Uluru, mach`s gut.

 

 

8. Tag (Kings Canyon)

Heute geht es wieder früher los, gegen  06:00 Uhr klingelt der Wecker. Für die erste größere Fahrt in diesem Urlaub wollen wir zeitig unterwegs sein, denn bis zum Kings Canyon sind es etwa 300 Kilometer, die wollen wir zügig hinter uns bringen. Nach einem kurzen Frühstück beladen wir den Patrol, checken aus und machen uns auf den Weg, Zuerst geht es den Lassetter Highway entlang bis wir nach 107km eine kurze Pause einlegen. Das ist hier der Lookout für den Mt.Connor, den man anhand seiner eindeutigen Form gleich erkennt. Immer wieder ein Bild wert mit seiner platten Oberfläche, sieht gut aus. Wenige Kilometer später biegen wir dann auf den Larapinta Drive Richtung Norden ab, der führt uns dann direkt zum Kings Canyon. Ungefähr auf dem halben Weg passieren wir den Abzweig zur Ernest Giles Road wo wir vor 10 Jahren von Alice Springs hergekommen sind. Nach ereignisloser Fahrt erreichen wir schließlich das „Kings Canyon Resort“ wo wir für die eine Nacht ein großes Zimmer beziehen.

Da es mittlerweile genau Mittag ist machen wir noch eine kleine Pause, denn bei senkrechtem Sonnenstand wollten wir den Aufstieg zum Kings Canyon Rim Walk dann doch vermeiden, das wäre etwas zu arg. Eine Stunde später machen wir uns dann auf den Weg nachdem wir den Patrol noch vollgetankt haben. Gegen 13:30 Uhr sind wir auf dem Parkplatz angekommen. Da es immer noch extrem heiss in der Sonne ist machen wir zum Anfang zuerst einmal den kurzen, schattigen Creek Walk. Der geht einfach nur in den Kings Canyon hinein bis zu einer kleinen Plattform, gemütliche Sache, 35 Minuten Return Walk mit Bildern. Bevor wir uns dann an den Aufstieg machen holen wir noch einmal frische Wasservorräte aus dem Auto und los geht’s. Langsam kraxeln wir auf den Steintreppen und Felsen nach oben, das merkt man gut bei der Hitze da die Sonne nach wie vor vom Himmel brennt.

         

Aber wir teilen uns das gut ein und machen oben erstmal eine Pause und genießen den Blick in den Canyon. Von hier aus geht es jetzt eine ganze Weile oben am Canyon entlang. Hier gibt es als besonderes Highlight „Cotterrills Lookout“ von wo man einen der besten Blicke in den Canyon hat, klasse. Die Tour ist nicht umsonst als „Difficult“ eingestuft, der Aufstieg ist wirklich hart, aber auch danach noch für 4 Stunden über die Felsen zu laufen und zu klettern ist schon eine besondere Sache. Ganz wichtig sind hier auch gute Wanderschuhe und reichlich Wasser dabeizuhaben. Zur Hälfte der Tour geht es dann eine Holztreppe hinab und über einen Steg auf die andere Seite des Canyons.

              

Hier kommen dann noch Highlights wie „Garden of Eden“ und „Lost World“, jede Menge Felsformationen, Wasserlöcher am Grund des Canyons und vieles mehr, die Tour ist schon was Besonderes. Ziemlich fertig kommen wir dann nach insgesamt gut 5 ½ Stunden wieder am Parkplatz ab, da ist erst mal verschnaufen angesagt. Hier treffen wir auch einen Teil einer deutschen Reisegruppe die sich den Aufstieg bei der Hitze nicht geben wollten, kann man verstehen. Nachdem wir uns noch etwas unterhalten haben verabschieden wir uns und fahren zurück zum Resort. Wir springen erst einmal in den Pool, der ist erstaunlich kühl, was vermutlich daran liegt dass wir ziemlich überhitzt sind. Das tut wirklich gut, da lebt man echt wieder auf. Später schauen wir uns noch den Sonnenuntergang auf den McDonnel Ranges an bevor es in das „Carmichaels“ Restaurant zum Dinner Buffet geht, das ist mal wieder schwer verdient heute. Besonderer Genuß war hier das mit getrockneten Aprikosen gefüllte Kamel auf Cous-Cous, lecker.

 

 

9. Tag (Kings Canyon - Mereenie Loop Road - Palm Valley - Alice Springs)

Wir sind wieder früh unterwegs da wir uns entschieden haben über die Mereenie Loop Road nach Alice Springs zu fahren. Das hat unter anderem den Vorteil dass wir direkt schon am Palm Valley vorbeikommen, wir müssen nicht von Alice Springs hin- und wieder zurückfahren. Zum Befahren dieser Outback Piste braucht man eine Aboriginal Permission die wir uns jetzt morgens an der Rezeption abholen. Die 2,20 AUD$ reißen nicht gerade ein Loch in unsere Kasse, zumal es dazu noch ein schönes Souvenirbook mit Infos zur Strecke gibt, sehr schön. Wir holen uns noch ein kleines Frühstück an der Tankstelle und schon geht es los auf die Outback Piste. Schon wenige Meter nach dem Resort wird die Straße zur Gravelroad. Wir kommen aber ohne Probleme vorwärts, begegnen auf den etwa 2 ½ Stunden Fahrt bis Hermannsburg nur einer Handvoll Autos. Wir halten nur mal kurz für ein paar Bilder, ansonsten lassen wir es laufen und fahren hier gemütlich durch das Outback. Kurz vor Hermannsburg kommt dann der Abzweig ins Palm Valley. Für die 21 Kilometer brauchen wir dann eine gute Stunde, wobei die ersten 17 Kilometer noch relativ harmlos sind. Ab dem Camping Parkplatz wird es dann aber hart, eine echte Offroad Strecke mit Wasserhindernis, Felsen, Sand und Gebüsch, das macht echt Spaß.

         

Für die 4 Kilometer brauchen wir 30 Minuten bis wir dann schließlich neben 2 anderen Geländewagen den Patrol am Beginn des Palm Valleys abstellen. Ab hier machen wir dann bei bester Mittagshitze den 1 Stunde Return Walk. Im Canyon geht es etwa 30 Minuten entlang und nach einem kurzen Aufstieg auf dem Rand wieder zum Auto zurück. Das Ganze garniert mit dem sensationellen Blick auf die Felsen, die Palmen und das Wasser im Canyon und dazu den „Lärm“ der Zykaden die hier in den Palmen sitzen, die haben echt Ausdauer. Als wir an das Auto zurückkommen sind wir mittlerweile ganz alleine, die beiden anderen haben sich schon auf den Rückweg gemacht.

              

Hier legen wir im Schatten des kleinen Unterstandes erstmal noch eine Pause mit reichlich Getränken ein bevor es wieder an den Rückweg geht. Jetzt schwinge ich mich hinter das Steuer und fahre die Tour wieder heraus, das kommt wirklich gut. Wieder eine knappe Stunde später sind wir dann in Hermannsburg und kaufen im kleinen Supermarkt etwas ein. Schließlich machen wir uns auf den Weg Richtung Alice Springs, halten aber noch einmal bei dem „Standley Chasm“. Ist nur ein kurzer Walk in diese enge Felsenschlucht, aber wir sind wohl schon etwas zu spät, das kommt Mittags bestimmt besser wenn die Sonne von oben herein scheint. Von hier sind es aber nur noch ungefähr 50 Kilometer bis nach Alice Springs die wir dann auch zügig zurücklegen. Dort angekommen finden wir das „Alice on Todd“ schnell und ziehen in die obere Hälfte eines Bungalows  mit Carport, sehr großzügig aber auch gut warm da die Klimaanlage anfangs etwas überfordert ist. Heute abend ist außer etwas Shopping nichts mehr angesagt. Zum Essen holen wir uns Pizza bei Eagleboys und nutzen den Spardienstag aus, reichlich Pizza für alle die wir dann gemütlich im Apartment essen.

 

 

10. Tag (Alice Springs)

Da heute morgen der Ballonflug stattfinden soll sind wir wieder mal kurz nach 04:00 Uhr abfahrbereit als dann leider die Hiobsbotschaft kommt dass der Flug wegen zu viel Wind ausfallen muss. Das ist sehr schade aber dagegen ist natürlich nichts zu machen. Wir vertagen den Flug auf morgen früh, da könnten wir noch, mal sehen was dann los ist. Damit haben wir den Tag natürlich komplett für Alice Springs frei, allerdings hauen wir uns erst mal noch für ein paar Stunden ins Bett. Nach 08:00 Uhr startet dann unser heutiges Alice Springs Programm. Wir fahren zuerst auf den ANZAC Hill, von wo man den besten Blick auf die Stadt hat. Nachdem wir hier den Ausblick genossen und reichlich Bilder gemacht haben geht es auf den Parkplatz am Anfang der Todd Mall, die wir dann ablaufen. Da gibt es einiges zu shoppen, von T-Shirts, dem Australia Road Atlas 2005 bis hin zu Postkarten und anderen Dingen. Nach gut 2 Stunden sind wir einmal komplett durch und laden alles ins Auto. Dann fahren wir in Richtung „Billy Goat Hill“ wo wir dann zuerst dem Reptile Centre einen Besuch abstatten.

     

Es ist zwar nicht besonders groß aber interessant, hier gibt es verschiedenste Arten von Schlangen, Echsen  und auch Terry, das „Salt Water Crocodile“. Mein persönlicher Favorit sind aber die kleinen Thorny Devils, der Nachwuchs ist erst wenige Monate alt, sieht exakt so aus wie die Eltern, nur im Kleinformat, klasse. Nachdem wir in gut 30 Minuten durch sind kommt dann noch die „Live Feeding“ Show, zwei Giftschlangen bekommen ihre Portion Mäuse die sie auch schnell in sich reinwürgen, nicht schlecht. Nachdem die Schlangen dann wieder in ihrem Terrarium sind werden wir gleich gefragt ob wir auch mal ein paar von den Tierchen halten wollen. Kein Problem, das klingt gut und die Kollegin hier vom Reptile Centre hat schon mal was vorbeireitet. In einer Kiste hat sie ein paar harmlose Exemplare die man bei diesem kleinen „Animal Handling“ Kurs gut verwenden kann. Den Anfang macht Larry, die Kragenechse. Der guckt schon ganz frech und sitzt brav auf der Hand, sehr schön. Nachdem er die Runde gemacht hat, es ist eh nur eine Privatshow für uns, geht es weiter mit einem „Blue Tongue Skink“. Der ist eher schwer desinteressiert und liegt nur gemütlich herum, zeigt aber ab und zu mal seine schöne blaue Zunge die ihm in freier Wildbahn öfter das Leben rettet, da Predatoren damit von seiner vermeintlichen Giftigkeit abgeschreckt werden, alter Poser. Noch bevor er wieder in der Kiste ist, hat sich Larry derweil mit einem Satz wieder aus der Kiste entfernt und steuert schon wieder auf uns zu. Er darf dann bei der Kollegin auf der Schulter sitzen, damit ist er dann zufrieden und hat die ganze Aktion hier im Blick. Der nächste Kandidat ist dann noch eine Schwarzkopf Echse, die ist schon ganz schön groß, sitzt gemütlich auf 2 Händen und schaut herum. Als Highlight zum Abschluss bekommen wir dann noch Tom, eine 2m Python, ebenfalls ziemlich neugierig. Ich bekommen sie über die Schulter gelegt, fühlt sich gut an. Sie kringelt meinen Rücken runter und schaut dann unter dem Arm herum, kleiner Witzbold. Sie hat aber einiges an Gewicht, hätte ich bei so einem schmalen Tierchen gar nicht erwartet. Sehr schöne Sache, schließlich verabschieden wir uns hier von unserer Privattour von unserem Tourguide, Larry und Tom bevor wir direkt gegenüber zum Visitor Centre des Royal Flying Doctor Service gehen. Bei der Tour gibt es zuerst einen kleinen Film über den Dienst der hier abgeleistet wird, von Alice Springs wird Central Australia im Umkreis von bis zu 1000km versorgt, unglaublich. Nach dem Film geht es dann in den Kommunikationsraum des RDFS wo wir einen Blick auf das aktuelle Geschehen mit Einsätzen, Dienstplänen usw. werfen können, das ist auf jeden Fall ein aufreibender Job, Respekt. Danach kann man noch einen Blick in eine Ausstellung über die Geschichte des RDFS werfen, interessant gemacht.

    

Hier werden natürlich auch noch ein paar Souvenirs gekauft bevor wir uns dann noch einen Snack hier in der Cafeteria genehmigen. Auf dem Rückweg zum Hotel stoppen wir noch einmal am K-Mart bevor wir dann alle Einkäufe im Hotel abladen. Nach einer kurzen Pause geht es dann noch in den „Olive Pink Botanical Garden“ direkt auf der anderen Seite des Todd River. Hier machen wir einen 45 minütigen Rundgang auf den kleinen Berg mit Blick über die Stadt, ganz andere Perspektive von Alice Springs. Wieder zurück in der Stadt essen wir beim Red Rooster bevor wir zuhause den Abend ausklingen lassen.

 

 

11. Tag (Alice Springs - Adelaide)

Leider wird es heute früh auch nichts mit dem Ballonflug, der starke Wind scheint hier morgens momentan normal zu sein, schade. Also zieht unser Alternativprogramm. Wir packen gemütlich zusammen, laden alles in den Patrol und checken schon mal aus, da wir ja sowieso heute Nachmittag nach Adelaide fliegen werden.

Dann fahren wir als erstes zur Alice Springs „School of the Air“. Hier werden über Funk, Telefon bzw. Internet im Umkreis von etwa 1000km alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren unterrichtet die keine Möglichkeit haben ansonsten zur Schule zu kommen weil sie z.B. auf einer Farm im Outback wohnen. Auch hier gibt es ein kurzes Video über die Arbeit der Schule zu sehen, am Anfang des Schuljahres kommen alle Kinder für ein paar Tage hier in Alice Springs zusammen damit man sich mal kennenlernt bevor der Rest des Schuljahres dann fast nur noch über Internet läuft. Die Lehrer fahren ab und zu auch mal zu den Kindern, aber im Allgemeinen findet der Unterricht nur von hier aus statt. Zum Abschluss schauen wir ein paar Minuten bei der aktuellen Stunde zu, eine Lehrerin macht hier gerade eine Tanzvorführung für die jüngeren Schüler, pures Entertainment. Genau wo beim RDFS gibt es hier auch einen entsprechenden Stundenplan für die verschiedenen Altersklassen der alles abdeckt. Interessantes System um die Ausbildung der Schüler zu gewährleisten. Ab dem Alter von 12 Jahren müssen die Kinder dann allerdings in die Stadt auf das Internat, dann ist der Stoff so nicht mehr vermittelbar. Von hier aus fahren wir dann zur „Old Telegraph Station“ von 1872 mit deren Inbetriebnahme eine durchgehende Linie geschaffen wurde. Hier sind verschiedenen Häuser zu besichtigen und natürlich vor allem das schön restaurierte Telegraphenbüro mit alles Schikanen, super gemacht. Auf dem Gelände sind wir gut eine Stunde unterwegs. Es gibt hier auch noch etliche Walks zu machen, das sparen wir uns aber und fahren stattdessen lieber zum Hungry Jacks zum Lunch. Der liegt idealerweise direkt neben dem ANZAC Hill den wir aufgrund des super Wetters dann auch noch einmal hinauffahren, am ersten Tag war es etwas bewölkt.

    

 Also noch mal ein paar Bilder und den Ausblick auf Alice Springs und „The Gap“ im Hintergrund genießen. Da wir bis zum Flug nach Adelaide noch etwas Zeit haben fahren wir noch zum sogenannten „Cultural Precinct“. Auf dessen Gelände finden sich das Central Australian Museum, das Aviation Museum der Connellan Airways, das Kookaburra Memorial und etliche Kunsthallen. Wir schauen uns außer den Kunsthallen überall in Ruhe um, das Central Australian Museum ist auch für mich neu, ist toll gemacht mit den vielen Infos unter anderem über Meteoriten und die heimischen Tiere. Dann machen wir uns schließlich auf den Weg zum Flughafen, tanken den Nissan Patrol noch voll und stellen ihn auf dem AVIS Parkplatz ab. An Schalter in der Abflughalle ist niemand, also rufe ich kurz mit dem bereitgestellten Telefon im AVIS Büro in Alice Springs an und die sagen wie erwartet dass wir einfach den Schlüssel in die Key Return Box werfen sollen. Gesagt, getan und damit sind wir unser erstes Auto in diesem Urlaub wieder los, das war es dann im Red Centre. Die Wartezeit auf den Flug nach Adelaide überbrücken wir mit Cappucchino und Internet. Dann geht es los und wir haben den Flug QF722 nach Adelaide. Die Flugzeit sind nur 1:45 Stunden, aber wir kommen von einer Welt in die andere. Hitze im Red Centre und dann Regenschauer und nur noch 20 Grad in Adelaide beim Aussteigen, das hatten wir dann doch nicht erwartet. Wir schnappen uns ein Taxi werfen das Gepäck hinein und schon geht es los in die City zu den Saville Suite Apartments. Nachdem wir in ein gutes 2 Bedroom Apartment eingezogen sind machen wir es uns erst einmal gemütlich. Dann hört auch langsam der Regen auf und wir machen noch einen Spaziergang bis zur Ende der Rundle Mall. Auf dem Rückweg besorgen wir uns noch einen Snack bei „Wokinabox“, und gute Nacht.

 

 

 

12. Tag (Adelaide)

Am ersten Tag hier in Adelaide erkunden wir die City. Als Grundlage dafür nehmen wir den 3 Stunden City Walk der hier in einem Guide aufgeführt ist, so kann man die Shopping Tour besser tarnen. Das Wetter macht sich auch immer mehr, und nach einem kleinen Schauer den wir im „South Australian Museum“ aussitzen wird es dann sogar noch richtig sonnig. Genau richtig für die Bilder an Festival Centre und dann von der anderen Flussseite auf die City. In einem großen Bogen laufen wir dann über die nächste Brücke wieder zurück in Richtung Hotel wo wir erst einmal alle Einkäufe abladen.

         

Nach einer kurze Pause nehmen wir den Free City 99B, der fast direkt von Hotel abfährt und fahren bis zum Parlament wo wir die angebotene Tour mitmachen. Wie immer eine interessante Tour, wenn auch unser Guide etwas Story- und Alzheimerlastig ist. Die Geschichte über die hier angesiedelten Autobauer Holden und Mitsubishi hat er mindestens 2 mal erzählt. Nach der Tour bekommen wir noch mit dass nicht nur wir den Eindruck hatten, den von einem anderen Tourteilnehmer hören wir auf der Treppe noch den Satz „Is it still Friday….“, selten so gelacht, schnell noch ein Bild zur Erinnerung und schon geht es mit dem Bus weiter zum Victoria Square. Nachdem wir uns zum Shopping in der Rundle Mall getrennt hatten treffen wir uns später wieder im Hotel. Das klappt alles gut, wir kaufen noch reichlich im Woolworth ein und schleppen es in unser Apartment. Zum Abendessen gehen wir dann gemütlich zum „Woolshed“ Restaurant hier in der Hindley Street.

 

 

13. Tag (Kangaroo Island)

Heute liegt die Kangaroo Island Tour an für die wir pünktlich um 06:25 Uhr am Hotel abgeholt werden. Nachdem wir in der Stadt noch am gemeinsamen Bus Treffpunkt waren und Tickets bekommen haben geht es dann in Richtung Süden die Küste entlang bis nach Cape Jervis von wo wir um 09:00 Uhr die Sealink Fähre nach Kangaroo Island nehmen. Der kleine Hafen dort ist Penneshaw wo wir dann wieder in unseren heutigen Tourbus wechseln. Unser Tourguide und Fahrer Les legt dann auch gleich mit ein paar Geschichten los, scheint ein ziemliches Original zu sein und hat hier auf der Insel scheinbar schon alle möglichen Jobs gemacht, allerdings macht es jetzt schon fast 15 Jahre den Busfahrer. Das Wetter klart auch immer mehr auf und nachdem wir bei der Emu Ridge Farm noch 2 Leute aufgelesen haben geht es direkt zum ersten Highlight, der Seal Bay.

    

 Die Seals sind knuddelig wie immer, ich mache reichlich Bilder während der 20 Minuten die wir auf dem Strand mit unserem Guide unterwegs sind. Ab hier geht es dann quer durch die Insel zum Koala Walk wo wir dann zuerst unser Mittagessen bekommen, eine hausgemachte Suppe mit Brot, dann reichlich Gegrilltes und Salate. Für mich als Getränk noch jede Menge Cordial, Tee und Kaffee gibt es auch noch, gelungen. So gestärkt begeben wir uns dann auf den Koala Walk und sehen etliche Koalas in den Eukalyptusbäumen, dazu noch Wallabies, ideal als Verdauungsspaziergang. Von hier aus geht es dann direkt weiter zu den Remarkable Rocks, jene spektakuläre Felsformation im Flinders Range National Park.

              

Mittlerweile strahlt die Sonne vom blauen Himmel, ideal für Bilder, was wir  wie gewohnt reichlich ausnutzen. Dadurch dass ich im Gegensatz zum letzten Besuch mittlerweile eine Zoomkamera habe kann man wie im gesamten Urlaub auch hier jede Menge „neue“ Bilder machen, einfach nur genial. Nachdem sich dann nach gut 30 Minuten alle wieder am Bus eingefunden haben geht es weiter zum Leuchtturm und dem angrenzenden Admirals Arch. Hier hat sich seit 1995 einiges getan, es gibt mittlerweile einen kompletten Steg aus Holz, man muss nicht mehr über den felsigen Weg laufen.

              

Auch heute tollen hier wieder jede Menge Seals auf den Felsen, auf den zweiten Blick sieht man sehr viele davon, die sind einfach gut getarnt. Von hier aus machen wir noch einen kurzen Stop am Visitors Center wo wir uns ein Eis gönnen und auch noch das „hauseigene“ Känguruh sehen. Dann geht es aber wieder zurück, ein paar Tourteilnehmer, darunter auch wir, werden dann am Kingscote Airport angesetzt, wir haben zurück nach Adelaide nämlich einen Flug gebucht, das geht einfach schneller und ist angenehmer als jetzt noch einmal 3 Stunden in Fähre und Bus zu verbringen. Das passt alles wunderbar, nachdem wir uns von Les verabschiedet und den gewohnt farbigen Boarding Pass bekommen haben, fliegen wir mit Rexair in einer unerwartet großen Maschine für 40 Leute in etwa 25 Minuten nach Adelaide zurück.

         

Aufgrund des super Wetter und meines glücklichen Sitzplatzes am rechten Fenster habe ich ein super Panorama auf Kangaroo Island und Adelaides südliche Küste was noch einmal jede Menge Bilder kostet. Kurz vor der Landung bekomme ich sogar noch einen Schnappschuss der City, das ist ja extrem gut gelaufen. Zurück in die Stadt schnappen wir uns dann schnell ein Taxi zurück zum Apartment.

 

 

14. Tag (Adelaide)

Wir schlafen heute nach der langen Tour gestern gemütlich aus und machen uns dann auf den Weg in die Gouger Street auf ein Frühstück. Dafür sind wir aber dann doch etwas zu früh, denn Sonntags öffnet hier alles erst nach 10:00 Uhr. Schließlich kommen wir ohne Frühstück schon am Victoria Square an und sehen die Straßenbahn nach Glenelg abfahrbereit stehen. Kurz entschlossen steigen wir ein, lösen ein Tagesticket, und schon geht es Richtung Strand.

Dort angekommen machen wir zuerst einmal eine Pierbegehung bevor wir dann in einem der vielen Cafes frühstücken gehen, für mich eine Portion „Eggs Benedict“. Gut gestärkt schauen wir uns hier noch ein paar Läden an der Hauptstrasse an bevor es dann wieder mit der Straßenbahn zurück zum Victoria Square geht. Hier steigen wir dann in den Free Bus 99C der uns direkt zum botanischen Garten bringt den wir uns bei bestem Wetter anschauen. Ein Höhepunkt ist hier auf jeden Fall das „Bicentennial Conservatory“ mit seinem tropischen Klima. Direkt daneben ist jetzt auch der Rosengarten der in voller Pracht steht, ein Meer von blühenden Rosen aller Sorten und Farben, das sieht super aus.

    

Nachdem wir hier durch sind geht es die North Terrace entlang bis zum South Australia Museum wo wir noch bis zur Schließung um 17:00 Uhr bleiben. Aufgrund des guten Wetter machen wir dann noch die große Tour über die Brücke bis zum Lookout „Lights Vision“ für ein paar Bilder bevor wir dann wieder im großen Bogen zum Hotel zurücklaufen. Im Hotel werden dann wieder Souvenirs und Einkäufe abgeladen, und nach einer Pause geht es erneut in die Gouger Street wo wir bei „Pauls Seafood and Grill“ essen gehen. Ich hatte eine sehr gute Seafood Pladder. Zum Abschluss hier in Adelaide gehen wir dann noch ins Kino und schauen uns „Domino Harvey“ an, ein Film über eine Kopfgeldjägerin, ganz gelungen.

 

 

15. Tag (Adelaide - Melbourne)

Heute ist Transfertag nach Melbourne, also schlafen wir aus und nach einem Frühstück im Caos Cafe in der Hindley Street checken wir dann gegen 11:30 Uhr aus und fahren mit einem Taxi zum Flughafen. Am Terminal angekommen stellt sich beim Einchecken leider heraus dass unser Flieger wegen eines Defekts gestrichen wurde und die Passagiere auf andere Flüge verteilt werden. Schade eigentlich, denn dadurch hängen wir jetzt 2 Stunden länger hier herum als geplant, kann man nichts machen. Die Zeit vertreiben wir uns mit Lesen, Musik hören, Internet und Zocken mit dem Handy und natürlich einem Snack an der kleinen Bar hier. Schließlich ist es soweit und wir starten mit QF690 nach Melbourne. Die Flugzeit beträgt gerade mal 1 Stunde plus die 30 Minuten Sommerzeit Bonus vor Ort, also noch einmal die Uhren vorstellen. Kurz vor 18:00 Uhr bekommen wir dann beim AVIS unseren gewohnten weißen Nissan Patrol, einladen ist schon Gewohnheit, und schon geht es los Richtung City. Über den City Link Highway kommen wir schnell in die Stadt wo wir auch problemlos die Harbourview Apartments in der LaTrobe Street finden. Den Patrol können wir im Parkhaus unterstellen, und schon beziehen wir ein großzügiges Apartment, das bietet reichlich Platz für alle. Da es mittlerweile schon spät ist laufen wir noch ein Stück die LaTrobe Street entlang bis zum Park neben den Queen Victoria Markets bevor uns der Hunger wieder zurück in Richtung Hotel laufen lässt. Dort gehen wir dann in das La Luna Restaurant, eine gute Wahl, ich hatte einen sehr guten Caesar Salad und danach ein perfektes „Seafood Risotto“. Nach dem Essen sind wir wieder unternehmungslustig und wir schaffen es noch auf das Observation Deck der Rialto Towers um ein paar Nachtbilder zu machen.

    

Um 21:30 Uhr sind wir dort oben und genießen den Blick auf die Lichter der Stadt die sich bis zum Horizont erstrecken, genial. Von hier sind auch schon gut das neue Stadion „Telstra Dome“ und der neue „Eureka Tower“ zu erkennen. Da gehen noch ein paar Bilder bevor wir dann um 22:00 Uhr wieder nach unten fahren, guter Abschluss des heutigen Tages.

 

 

16. Tag (Melbourne)

Heute morgen fahren wir erst einmal mit dem Auto los um ein paar Vorräte zu kaufen. Nach einer Weile finden wir auch ein Einkaufzentrum mit Coles Supermarkt im Vorort Altona wo wir uns reichlich mit allem eindecken, schließlich sind wir ein paar Tage hier und notfalls nehmen wir die Reste mit, das Auto haben wir ja jetzt bis Sydney. Nachdem alles im Apartment verstaut ist springen wir erst einmal in die Straßenbahn, die City Loop ist umsonst und hat auch praktischerweise direkt vor unserem Hotel eine Haltestelle, das passt ideal. Nach einer Runde durch die Stadt steigen wir dann am Federation Square aus, schauen uns dort etwas um und planen dann bei dem regnerischen Wetter unsere weiteren Aktionen für heute. Schliesslich entscheiden wir uns dann für eine Tour im neuen „Telstra Dome“ Stadion im Hafen. Also steigen wir am Hotel wieder aus und nach einer kleinen Pause im Hotel laufen wir die paar Meter bis zum Dome um die 13:00 Uhr Backstage Tour zu machen. Dort angekommen lösen wir unsere Tickets und starten wenig später mit unserem Tourguide Ken zu einer einstündigen Tour.

Man kann wirklich überall hin, auf die Ränge, die Boxen der Trainer, in das Media Center, die Umkleidekabinen und natürlich auch unten durch den Spielertunnel bis an das Spielfeld. Am Ende der Tour verabschieden wir uns von Ken, nicht ohne den Hinweis bei den Commonwealth Games nächstes Jahr mal zu sehen ob wir nicht ein Event aus dem Dome im Fernsehen sehen können (vielleicht bei Eurosport), und verlassen begeistert das Stadion. Als Souvenir kaufen wir uns dann noch eine kleinen Football mit dem Logo des Domes. Leider gibt es in den nächsten Tagen kein Sportereignis hier, das hätten wir glatt mitgenommen. Wir schnappen uns die nächste Straßenbahn und fahren wieder zum Federation Square.

Das Wetter wird jetzt deutlich besser und nach einem kurzen Spaziergang entschließen wir uns das auszunutzen. Wir fahren mit der Straßenbahn bis in die Nähe der Rialto Towers und schon fahren wir wieder hinauf. Die Sicht ist heute klasse, jetzt gehen wieder tolle Bilder von der Stadt, natürlich vom Dome und auch von meinem neuen Liebling, dem schlanken Eureka Tower jenseits des Yarra River in Southbank. Keine Ahnung wie hoch die noch wollen, aber er ist jetzt schon deutlich höher als die Rialto Towers und noch kein Ende in Sicht, da ist immer noch ein großer Kran auf der Spitze der weiterbaut, unglaublich. Sieht spektakulär aus, dauert aber bestimmt noch 1 Jahr bis alles fertig ist. Ebenfalls super zu sehen der Fluß mit der Flinders Street Station, Federation Square und im Hintergrund der Cricket Ground und das Australian Open Tennis Center.

    

Von hier aus laufen wir dann wieder nach Hause, relaxen etwas und ziehen uns um für das Essen in dem fahrbaren Straßenbahn Restaurant. Das haben wir einfach als Ersatz für unseren ausgefallenen Ballonflug gebucht. Als wir aber mit dem Patrol aus dem Parkhaus fahren fängt es gerade ganz übel an zu schütten, netter kleiner Wolkenbruch. Bis wir die paar Meter zum Startpunkt der Tram am Casino gefahren sind haben sich bereits mehrere Seen auf den Straßen gebildet, zum Glück fahren wir einen Offroader. Auf der Suche nach einem Parkplatz von dem wir halbwegs trocken zur Tram laufen können pflügen wir stellenweise mit einer ordentlichen Bugwelle durch das Wasser, das glaubt einem echt keiner. Bei normalen Autos steht das Wasser stellenweise schon höher wie die Tür und viele Leute die scheinbar gerade Feierabend haben waten bis zu den Knien im Wasser auf dem Gehweg. Schließlich parken wir 2 Strassen weiter etwas höhergelegen unter einer Brücke und schaffen es mit überspringen der tiefsten Stellen einigermaßen trocken zum Startpunkt der Tram zu kommen. Hier ist die Stimmung trotz des Wetters gut, man amüsiert sich eher über das Wetter, typisch australisch halt. Nachdem wir uns noch mit einigen anderen Fahrgästen unterhalten haben starten wir dann mit etwas Verzögerung zu einer 3 stündigen Fahrt durch die Stadt bis nach St.Kilda hinaus. Dabei bekommen wir ein sehr gutes Menu das keine Wünsche offen lässt, absolut empfehlenswert. Zuerst Cracker und Brot mit verschiedenen Dips, danach „Smoked Kangaroo“ als Vorspeise. Als Hauptgericht nehme ich ein geniales Steak mit Beilagen. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Käseplatte und als Dessert ein „White Chocolate Parfait“ mit Tee, so kann man es aushalten. Danach zurück ins Hotel, mittlerweile sind die Straßen wieder fast normal befahrbar.

 

 

17. Tag (Great Ocean Road)

Heute ist unser Great Ocean Road Tag, das heißt wir haben über 500km zu fahren und sind auch entsprechend früh unterwegs. Nach einem Umweg über die City schaffen wir es dann doch auf den Princess Freeway nach Geelong wo wir dann auch noch unsere Mauttickets bezahlt bekommen. In Geelong halten wir dann noch kurz um ein paar Vorräte für den Tag einzukaufen bevor wir dann über die A1 (Princess Highway) über Colac und Camperdown bis zum Anfang der Great Ocean Road in Allansford durchfahren. Ab hier haben wir jetzt den ganzen Tag Zeit die B100 die Küste entlang zurück nach Geelong zu kommen. Kurz nach Peterborough fängt dann die Küstenstraße an und wir stoppen so gut wie überall und beginnen hier mit der „Bay of Islands“ die schon mal ein schöner Anfang ist.

    

Nachdem wir hier einige kurze Wege abgelaufen sind geht es weiter zum nächsten Stop „The Grotto“. Bei jedem der Stops sind natürlich reichlich Bilder fällig, dazu ist das Wetter heute ziemlich wechselhaft, Sonnenschein und Regen wechseln sind ab. Aber wir haben eigentlich immer Glück und erwischen immer eine Sonnenphase um trocken zu bleiben und gute Bilder zu machen. Nächster Stop ist dann die „London Bridge“, genauso spektakulär wie ich es in Erinnerung hatte.

    

Nach dem kurzen Walk zu „The Arch“ beim nächsten Stop sind wir dann schon in Port Campbell wo wir vor 10 Jahren gewohnt hatten. Heute fahren wir aber nur durch, denn die 12 Apostel locken schon. Dort kommen wir dann auf ein komplett neues Gelände, mittlerweile gibt es hier einen großen Parkplatz mit Visitors Center und einem Fußgängertunnel unter der B100 durch. Da ist nichts mehr wie vor 10 Jahren, auch die Holzstege die jetzt durchgehend als Weg vorgegeben sind scheinen ziemlich neu zu sein. Hier ist natürlich auch am meisten los, aber wir haben wieder etwas Sonne für ein paar gute Bilder, sehr schön. Für mich natürlich besonders witzig den Steinhaufen des kürzlich eingestürzten Apostel zu sehen.

         

Im Vergleich mit den Bildern von vor 10 Jahren ist das schön zu sehen dass hier etwas fehlt. Nach Dutzenden von Bildern und etwa 1 Stunde später sind wir hier durch und fahren noch einmal ein paar Meter zurück zur „Ard Gorge“. Dort gibt es ein paar längere Walks die aber erneut sensationelle Blicke auf die Felsenformationen ermöglichen. Gratis dazu gibt es einen starken Wind den man besonders weiter vorne an den Klippen spürt.

Besonders gut anzusehen ist hier noch die „Thunder Cave“ ein riesige Höhle in die das anbrausende Meer mit Getöse kracht. Schließlich sind wir mit allem so weit durch und wir fahren weiter die B100 entlang. Nach einem kurzen aber erfolglosen Abstecher zum Cape Otway Lighthouse kommen wir dann in Apollo Bay an wo wir unseren Picknickmüll entsorgen und den Patrol voll tanken. Ab hier führt die B100 direkt am Wasser entlang, man hat noch einen sehr schönen Blick auf das Meer, das jetzt bei Sonnenuntergang toll aussieht. Bereits vor Geelong ist es dunkel und wir fahren gemütlich bis nach Melbourne das mit seiner beleuchteten Skyline dann vor uns auftaucht, netter Anblick. Wir fahren direkt bis zum Hard Rock Cafe wo wir noch essen wollten, die haben allerdings schon zu. Daraufhin besorgen wir uns noch ein Menu beim „Hungry Jacks“ bevor wir ziemlich geschafft zuhause ankommen.

 

 

18. Tag (Melbourne)

An unserem letzten kompletten Tag hier in Melbourne laufen wir erst einmal zu den Queen Victoria Markets zum Shoppen. Das dauert eine ganze Weile , das Angebot ist hier vielfältig und ziemlich undurchschaubar. Von hier aus ist es dann nicht weit zum „Melbourne Central“ dem wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Den Ballon unter der Kuppel gibt es leider nicht mehr, aber der Anblick des alten Shot Towers der hier mit dieser riesigen Kuppel überdacht wurde ist genial. Der Hunger treibt uns dann in die Richtung des Hard Rock Cafe wo wir diesmal einen Platz bekommen und uns ein Mittagessen gönnen. Hier erfahren wir dann auch von dem „All you can Eat Ribs Wednesday“, das sollten wir uns für Sydney im Hinterkopf behalten. Gut gestärkt geht es dann mit der Straßenbahn zum Federation Square. Hier überqueren wir die Princes Bridge und laufen dann am Ufer entlang. Hier kann man noch einige super Bilder machen, natürlich auch von meinem Favoriten, dem Eureka Tower. Schließlich kommen wir am Crown Casino vorbei zum Warner Bros. Store bevor wir dort über die Brücke zurück in die City zum Aquarium kommen.

         

Nach ein paar Bildern geht es zurück zum Casino und wieder bis zum Federation Square. Hier machen wir es uns bei bestem Wetter gemütlich und lauschen einem Jazz Konzert das hier momentan läuft. Ist schon ein toller Platz, im Dezember bei gemütlichem Sonnenschein hier zu relaxen, klasse. Nach gut einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg, am Wasser entlang und über die Fußgängerbrücke zurück. Zuhause ist später dann noch Kofferpacken angesagt, denn morgen haben wir unsere längste Fahrt vor uns, etwa 650 Kilometer bis nach Canberra.

 

 

 

19. Tag (Melbourne - Canberra)

Aufgrund der langen Strecke sind wir heute morgen wieder früh unterwegs. Das Gepäck ist schnell verladen, wir checken aus und wenig später sind wir auf dem Weg aus der Stadt, tschüss Melbourne. Kurz nach der Stadt fängt dann der Hume Highway an der uns fast bis nach Canberra begleiten wird. Ich fahre die erste Etappe bis nach Albury, in etwa die Hälfte der Strecke. Das schaffen wir bei kaum vorhandenem Verkehr mit dem 110 km Speedlimit in gut 3 Stunden, perfekt gelaufen. Das bietet sich hier natürlich für eine Pause zum Mittagessen an was wir auch nutzen. Nach einem Spaziergang auf der Hauptstrasse gehen wir in das „Retrocafe“, eine Studentenkneipe.

Gut gestärkt geht es weiter und wir kommen zuerst in Hollbrook an dem ausgestellten U-Boot vorbei (warum steht das mitten im Land ?), danach an Gundagai vorbei bis nach Yass. Hier machen wir eine kurze Pause bei McDonalds auf ein Eis. Von hier aus sind es nur noch etwa 60 Kilometer auf dem Barton Highway bis nach Canberra. Wenig später sind wir dann schon in der Stadt und plündern erst einmal die Tourist Information die genau auf unserem Weg liegt. Unser Hotel, das Medina James Executive liegt direkt an der Hauptstrasse und ist entsprechend leicht zu finden. Dort bekommen wir ein super 2Bedroom/2Bathroom Apartment, selten so großzügig gewohnt. Es ist das Apartment 807, im obersten Stock am Eck, mit guten Blick, was will man mehr. Nachdem wir alles abgeladen haben nutzen wir das schöne Wetter heute aus und fahren direkt zum Telstra Tower. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf Canberra, zumal die Sonne jetzt direkt von hinten scheint, ideal um Bilder zu machen. Von hier aus geht es dann zum neuen Art Museum das direkt am See liegt.

         

Sieht schon ziemlich abstrakt aus mit den Ausstellungsstücken überall. Wir laufen hier etwas herum und machen am Ufer noch ein Gruppenbild mit dem Parlament im Hintergrund. Schließlich fahren wir noch zum War Memorial das am Ende der Anzac Parade steht. Von hier aus hat man einen super Blick auf das alte und das neue Parlament auf der anderen Seite des Sees. Dann führt uns aber der Hunger in die Fußgängerzone, nachdem wir das Auto im Hotel abgestellt haben, wo wir dann im „Red Gecko“ essen gehen.

 

 

20. Tag (Canberra)

An unserem ganzen Tag hier in Canberra starten wir zuerst auf den Mt.Ainslie. Der dortige Lookout ist mit der Morgensonne im Rücken absolut empfehlenswert. Man hat einen tollen Blick genau in der Verlängerung auf das War Memorial, Anzac Parade, Old Parliament und das Parliament. Im Prinzip sieht man Canberra fast genau von der anderen Seite wie vom Telstra Tower, aber gerade der Blick in Richtung Parliament ist klasse.

    

Danach geht es dann direkt zum Parliament wo wir nach ein paar Bildern von außen natürlich auch die Tour machen. Die Tour ist gut, dauert in etwa 45 Minuten und man kommt in alle wichtigen Räume. Das Parliament ist schon ein tolles Bauwerk, besonders so Details wie dass man wenn die Türen alle geöffnet sind quer durch schauen kann ist schon bemerkenswert. Nach der Tour stärken wir uns in der hiesigen Cafeteria mit Blick auf das War Memorial mit einer guten Portion Fish & Chips. Mit einem Aufzug kann man sogar auf das Dach fahren und dort das Panorama genießen. Dass man damit quasi dem Chef auf dem Kopf herumtrampelt ist laut Aussage unseres Tourguides extra so gewünscht dass die Parlamentarier daran denken für wen sie arbeiten, interessante Einstellung.

          

Dann geht es zu Fuß zum alten Parlament. Direkt vor dem alten Parlament haben die Aboriginies eine provisorische Botschaft für Ihre Interessen aufgebaut, sieht schon merkwürdig aus, macht aber bestimmt Sinn. Ein großes Schild auf dem „Aboriginal Tent Ambassy“ steht vermittelt einem den richtigen Eindruck was hier los ist. Nach einem gemütlichen Rundgang bei bestem Wetter geht es zurück zum Auto und nachdem wir kurz beratschlagen wie es weiter geht entscheiden wir uns dann zuerst zum Mt.Stromolo Observatory zu fahren. Dort angekommen können wir leider nur die kleine Ausstellung anschauen, denn fast die ganze Anlage wurde vor einiger Zeit bei einem Bushfeuer zerstört und ist gerade wieder im Aufbau begriffen. Das Highlight ist hier ein Nickel-Eisen Meteorit der aus den Henbury Craters stammt. Daran befestigt ist ein Magnet den man nur mit reichlich Widerstand entfernen kann, kleiner Test für Magnetismus. Schade eigentlich, denn hier kann man bei normalem Betrieb eine spezielle nächtliche Beobachtung des Sternenhimmels machen, das wäre eine schöne Aktion gewesen. Also fahren wir weiter, unser nächster Stop ist dann das „Canberra Deep Space Center“.

              

Hier ist die Ausstellung viel größer und es gibt jede Menge Infos zu allen möglichen Thema der Raumfahrt. Für mich am interessantesten das Model des Nasa Rovers das hier 1:1 ausgestellt ist. Dessen beide Brüder kurven zur Zeit ja gerade über den Mars und liefern wichtige Bilder und Daten. Ich hätte nicht vermutet dass der Rover so groß ist, sagenhaft. Dazu gibt es dann noch einen speziellen Film über den Test und den Einssatz der Rover auf dem Mars, super gemacht. Auf dem Gelände sieht man dann auch noch etliche große Antennen mit denen im All nach Signalen gehorcht wird, genau so wie das ehemals aktive OTC in Carnarvon wo wir 2002 waren. Dann machen wir uns auf den Rückweg in die Stadt wo wir noch kurz am See halten in der Hoffnung dass die Cook Jet Fountain noch einmal startet. Dazu ist es aber zu spät, also genießen wir nur den idyllischen See bevor wir dann zurück ins Hotel fahren. Nach einer Pause laufen wir dann in die Stadt und finden schließlich unvermutet das Hogs Breath Cafe wo wir dann ein gutes und reichliches Abendessen mit Steaks bekommen. Danach sind wir wieder unternehmungslustig und fahren zwecks Nachtaufnahmen noch einmal auf den Mt.Ainslie. Unvermutet scheint Canberra von der Fläche relativ groß zu sein, denn Beleuchtung kann man ziemlich weit sehen. Toller Ausblick von hier und nachdem alle Bilder gemacht haben fahren wir auch noch zum Parlament auf ein paar Bilder. Hier sind ein paar Polizisten auf dem Fahrrad unterwegs aber nachdem die uns als harmlose Touristen erkannt haben können wir hier in aller Ruhe unsere Bilder machen, cool wie gewohnt. Dabei werden wir fast noch ein „Opfer“ der Sprinkleranlage, denn um die besten Bilder zu machen stellt man den Foto mitten auf der Wiese ab. Plötzlich zischt es aber und wie auf ein geheimes Kommando rennen wir los. Eine Sekunde später geht der Sprinkler los, das war knapp, gute Nacht.

 

 

21. Tag (Canberra - Blue Mountains - Sydney)

Zum Abschluss gibt es hier in Canberra erst einmal ein reichliches Frühstück im „Pancake Parlour“. Das hatten wir gestern schon entdeckt und für heute morgen vorgemerkt. Gut gestärkt beladen wir dann den Patrol und machen uns auf den Weg Richtung Sydney. Unser heutiges Ziel sind aber erst einmal die Blue Mountains, die Three Sisters nehmen wir auf dem Weg nach Sydney noch mit. Nach 3 Stunden zügiger Fahrt kommen wir dann über ein paar Kilometer „Scenic Drive“ am Schluss schließlich direkt an den Three Sisters in Katoomba an. Im Gegensatz zu meinem Besuch 1995 haben wir heute Sonnenschein und gutes Fotowetter, das passt doch alles. Insgesamt sind wir hier gute 2 Stunden unterwegs. Zuerst sind wir am großen Lookout hier, wo erwartungsgemäß sehr viele Leute sind, aber man kann noch vernünftig Bilder machen.

          

Nachdem wir das reichlich ausgenutzt haben machen wir dann auch noch den kurzen Walk bis zu den Three Sisters. Dort geht es dann die steilen Stufen hinunter bis zur kleine Brücke die auf den ersten Felsen der Sisters hinüberführt. Ganz nette Tour die noch einige Fotomöglichkeiten bietet. Dann geht es wieder die paar Meter zurück und nach einer Pause mit Eis und Getränken fahren wir weiter. Unser nächster Stop sind die Wentworth Falls, es geht einen steilen Weg bergab bis zum spektakulären Lookout, das hat sich gelohnt.

Nach unseren letzten Bildern hier kraxeln wir wieder bis zum Parkplatz hinauf. Jetzt heißt es aber ab nach Sydney, es ist noch eine gute Stunde Fahrt bis in die Stadt. Mit entsprechender Begeisterung wird zuerst das Olympic Stadium gesichtet, und wenig später dann auch die City mit Tower und Harbour Bridge, endlich wieder zuhause. Wir kommen schließlich über die ANZAC Bridge am Fish Market vorbei nach Darling Harbour in der Stadt an. Hier stoppen wir dann kurz und rufen unsere Vermieterin an mit der wir uns am Apartment treffen wollen. Sie ist sogar schon da und wir fahren direkt in die Kent Street. Keine 10 Minuten später stehen wir vor der Tür und werden von ihr in Empfang genommen. Sie macht einen netten Eindruck, scheint ein bisschen im Stress zu sein, kein Wunder bei mehreren Apartments und Kindern. Wir fahren mit ihr in den 19.Stock wo wir das Apartment 1901 haben. Dort angekommen sind wir begeistert, wir haben einen tollen Blick auf Darling Harbour der keine Wünsche offen lässt, dazu 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, hat alles perfekt geklappt. Sie zeigt uns kurz die ganze Wohnung bevor wir dann wieder nach unten fahren. Dort räumt sie ihren Parkplatz, den bekommen wir bis wir morgen das Auto wieder abgeben. Dann nehmen wir erst mal nur leichtes Gepäck und fahren wieder hinauf um unser Apartment in Beschlag zu nehmen. Freundlicherweise bekomme ich ein Bett direkt am Fenster zugesprochen, ideal um sich nachts in aller Ruhe Darling Harbour anzuschauen.

Wir sind genau auf der Höhe des Maritime Museums, dort kann man fast jede Einzelheit erkennen, genial. Dann holen wir noch unsere Koffer und alles was von uns im Auto ist noch so zu finden ist ins Apartment und damit sind wir für 5 Tage in Sydney eingezogen, perfekt. Auch den Balkon mit reichlich Stühlen und einem Tisch ist wie für uns gemacht, der Blick ist einfach klasse. Jetzt heißt es aber erst einmal Vorräte besorgen, auf Empfehlung unserer Vermieterin finden wir den nächstgelegenen Supermarkt ohne Probleme. Es ist ein Coles Central wo wir unsere extra leergeräumten Rucksäcke locker vollbekommen, von einigen zusätzlichen Tüten mal ganz abgesehen. Nachdem das alles heimgeschleppt und die Versorgung sichergestellt ist haben wir alle reichlich Hunger nach dem langen Tag. Direkt um die Ecke unseres Hotel in Richtung Darling Harbour finden wir dann „Tony Romas House of famous Ribs“. Das klingt gut und wir speisen sehr gut zum Anfang unserer Tage hier in Sydney. Zurück im Apartment brauchen wir eine kurze Pause auf dem Balkon mit Ausblick. Dann raffen wir uns aber noch einmal auf, der entscheidende Punkt für heute fehlt noch. Keine Ankunft in Sydney ohne gezielten Blick auf das Opera House und auch ein näherer Blick auf die Brücke tut unbedingt not. Wir fahren also in alter Tradition zu Mrs Macquaries Chair, dort ist der Ausblick immer noch am besten, die Oper links vorne und dahinter die riesige Harbour Bridge.

    

Der absolute Wahnsinn, der Ausblick hat nicht von seiner Schönheit eingebüßt, einfach unbeschreiblich. Wir machen reichlich Bilder bevor wir uns endlich von dem Anblick losreißen können. Von hier sieht man natürlich ebenfalls die City mit dem Centrepoint Tower perfekt. Keine Ahnung wie lange wir hier waren, aber wenn man mal Blut geleckt hat geht es halt immer weiter. Also fahren wir mitten in der Nacht noch über die Harbour Bridge nach North Sydney an den Eingang des Luna Parks. Von hier aus hat man wieder eine ganz andere Sicht auf die Opera und jetzt auch auf den Circular Quay.

Auch hier sind wir wieder eine ganze Weile mit Bilder machen beschäftigt. Schließlich sind wir dann aber doch durch und es geht zurück über die Brücke direkt nach Darling Harbour in die Kent Street in unser Apartment.

 

 

22. Tag (Sydney)

Da wir heute Nachmittag das Auto abgeben müssen nutzen wir heute morgen die Chance zu einer Fahrt an den Strand, nach Bondi Beach. Nach 30 Minuten sind wir schon vor Ort, die letzten Wolken verschwinden gerade und bei bestem Wetter machen wir es uns hier eine Weile gemütlich. Wie zu erwarten war wird es sehr warm, das Wasser ist dagegen kühl und erfrischend, so kann man es aushalten.

    

Nach gut 2 Stunden packen wir wieder zusammen und fahren dann die „Scenic Route“ zurück in die Stadt. Auf dem Weg zu den „Heads“, wo man die Einfahrt vom Meer aus in den Hafen sehen kann stoppen wir noch kurz an einem kleinen Park von dem man sehr gute Bilder vom Hafen und der City machen kann. Nachdem wir dann auch noch an den Heads waren geht es entlang den schönen Buchten zurück in die City.

Hier parken wir dann im Opera Parkhaus und holen unsere „See Sydney Card“ ab. Nachdem dass am Circular Quay Office geklappt hat fahren wir dann los um den Patrol beim Avis in der Williams Street abzugeben, unweit des großen Coca Cola Schildes. Das Office haben wir zwar vorhin schon bei der Fahrt nach Bondi gesehen, allerdings haben wir vergessen rechtzeitig zu tanken. Also machen wir eine kleine Odyssee bis wir eine Tankstelle gefunden und dann wieder den Weg zum Avis durch die vielen Baustellen auf der Williams Street gefunden haben. Schließlich klappt es aber und wir geben den Patrol ab. Damit sind wir ab sofort zu Fuß, ist in der Stadt und mit unserem See Sydney Ticket aber sowieso besser. Wir laufen zuerst zur St.Marys Cathedral und queren von dort dann den Hyde Park. Unsere erste Aktion mit unserer neuen Karte ist dann der Centrepoint Tower wo wir den super Blick auf die Stadt genießen und wieder einmal reichlich Bilder gemacht werden.

         

         

Hier sieht man auch sehr gut unser Apartment in der Kent Street von hinten. Nachdem wir uns dann von hier aus bis nach Hause durch diverse Shops gekämpft haben finden wir zum Abendessen schließlich keine 100 Meter von unserem Apartment entfernt das „Zesto“. Das erweist sich als gute Wahl, ich hatte noch einmal ein sehr gutes Barramundi Fillet. Nach dem Essen sind wir wieder unterwegs und laufen nach Darling Harbour, da das Aquarium bis 22:00 Uhr offen hat nutzen wir das voll aus und schauen uns dort um. Besonders gut drauf sind die Schnabeltiere, scheinbar sind die jetzt zur Dämmerungszeit gerade richtig wach. Die schwimmen in Ihrem Bassin hin und her, graben in den Kieseln auf dem Boden, genial. Auch der Rest ist absolut sehenswert, ein Klassiker natürlich der Glastunnel bei den Haien, da sind schon ein paar Brocken unterwegs. Schließlich gehen wir kurz vor 22:00 Uhr und laufen zum Abschluss des Tages noch eine komplette Runde durch Darling Harbour bevor es über die Brücke, wo auch die Monorail fährt, wieder zurück ins Hotel geht. Hier machen wir dann noch eine grobe Planung für die restliche Woche und relaxen auf dem Balkon.

 

 

23. Tag (Sydney)

Wir fahren mit dem Zug von der Wynyard Station bis zum Circular Quay wo wir uns direkt schon mal die Opera House Tour für 09:00 Uhr sichern. Das ist natürlich ein Highlight, wir sind etwa 90 Minuten unterwegs. Es geht quer durch alle möglichen Konzertsäle und Räume, inklusive dem Foyer mit Blick auf die Harbour Bridge. Im großen Konzertsaal wird auch gerade für ein Weihnachtsstück geprobt, da hören wir auch noch ein paar Minuten zu, tolle Akustik.

         

Zum Abschluß der Tour werfen wir dann noch einen Blick in den Utzon Room. Der einzige Raum der von Architekten Jorn Uzton selbst designed wurde bevor er den Bau des Opera Houses abgab. Von hier aus hat man einen guten Blick Richtung botanischen Garten und Fort Denison. Auf der Tour bekommen wir noch die Info dass zur Zeit gerade sein Sohn die Umbauarbeiten innerhalb der Opera leitet, die nächste Generation bei der Arbeit. Nach dieser Aktion laufen wir am Circular Quay vorbei in Richtung „The Rocks“. Hier sind wir dann noch rechtzeitig um bei der geführten „The Rocks Walking Tour“ mitzumachen. Die Tour ist wirklich interessant, es geht in etwa 90 Minuten kreuz und quer durch „The Rocks“ mit reichlich Informationen zu früheren Zeiten wo hier gebaut wurde und was damals mit Seefahrerei usw. alles los war, gute Sache. Während der Tour suchen wir uns auch gleich noch eine Kneipe mit schönem Garten heraus wo wir nach der Tour essen wollen. Die Tour endet wieder am Office mitten in „The Rocks“, von hier aus ist es nicht weit bis zu der Kneipe. Gestärkt laufen wir dann hinauf zum Observatorium, die 13:00 Uhr Kugel wird heute aber nicht hinaufgezogen. Macht nichts, denn wir wollten sowieso in die Richtung da wir jetzt zum Pylon Lookout wollen. Der Weg die Brücke entlang bis zum Pylon gibt schon wieder reichlich Fotomaterial her, nach dem Aufstieg auf den Pylon wird es aber noch mal deutlich besser, toller Blick von hier den ich bisher noch nicht hatte.

                   

Neben dem spektakulären Blick auf Oper und Circular Quay ist man hier auf Tuchfühlung mit der Harbour Bridge, sehr schöne Fotomöglichkeiten. Auch die Harbour Bridgeclimb Touren kann man von hier sehr schön beobachten. Ebenfalls sehr interessant für Brückenfans wie mich ist die Ausstellung mit Fakten und Infos zur Harbour Bridge. Nachdem hier alle durch sind geht es wieder zurück zum Circular Quay wo wir tatsächlich noch die 15:00 Uhr Majestic Cruise bekommen, super Timing heute. Bei bestem Wetter bekommen wir einen guten Platz auf dem Vorderdeck und lassen uns gemütlich durch den Hafen schippern, genau das ist es doch mal wieder. Wirklich beruhigend wenn man mit einer Digitalkamera keine Rücksichten mehr nehmen muss, es werden Bilder gemacht als gäbe es kein Morgen mehr, das tolle Wetter fordert einen geradezu heraus. Nach einer Stunde sind wir wieder zurück und gehen nach einer kleinen Shoppingtour dann noch vor dem Bridgeclimb etwas essen. Leider hat sich sehr schnell das Wetter gedreht, mittlerweile sind dunklere Wolken aufgezogen und es scheint Regen zu geben. Beim Bridgeclimb bringen wir dann erst mal das Briefing und das Umziehen hinter uns bevor es dann endlich losgeht.

Das ist hier alles eine gute Nummer größer als in Auckland beim Bridgeclimb, aber die Brücke ist ja auch entsprechend größer als in Neuseeland. Als wir dann loslaufen und zuerst den Weg unterhalb der Fahrbahn bis hinter den Pylon begehen sieht man schon dass es regnet. Aber was solls, das kann uns den Spaß nicht nehmen, der Bridgeclimb ist auf jeden Fall eine geniale Sache. Da wir hier die Sunset Tour machen stören die dunklen Wolken eigentlich kaum, nur den Regen hätte es nicht gebraucht. Hinter dem Pylon geht es dann über die 3 Leitern senkrecht nach oben bis wir auf dem Anfang des Bogens der Brücke ankommen. Von hier geht es dann mit etlichen Stops bis hinauf zu den Fahnen. Der Ausblick ist schlichtweg genial, die Oper und die Stadt bei Dämmerung und als wir oben ankommen bereits im Dunklen, sagenhaft. Oben werden dann noch Bilder gemacht bevor wir an den beiden großen Fahnen vorbei an die andere Seite der Brücke wechseln. Wenn mir das jemand bei meinem ersten Besuch in Sydney 1992 erzählt hätte dass ich mal hier oben stehen würde hätte ich den glatt in die Irrenanstalt einliefern lassen, einfach nur atemberaubend hier oben.  Den Bogen wieder hinunter hat man jetzt den direkten Blick auf die Stadt, die Oper ist jetzt natürlich durch die Stahlstreben verdeckt, aber die Seite hat man bergauf schon reichlich gesehen. Schließlich geht es am Ende des Bogens wieder die 3 Leitern hinunter bevor wir wieder unter der Fahrbahn zurück laufen. Wieder zurück im Bridgeclimb Center ziehen wir uns um, kaufen noch ein paar Sachen im Souvenirshop (eine Bridgeclimb Cap bekommen wir mit unserer See Sydney Card noch geschenkt) bevor wir uns dann auf den Weg durch den Hafen nach Hause machen.

 

 

24. Tag (Sydney)

Mit einer ganz neuen Idee starten wir heute in unser Tagesprogramm. Wir laufen die paar Meter von unserem Apartment nach Darling Harbour zum Aquarium und fahren von dort mit der Sydney Ferry zum Circular Quay. Eine gute Alternative zum Zug ab der Wynyard Station, es dauert zwar etwas länger, man hat aber natürlich den super Blick auf die Harbour Bridge und die Oper. Hier heißt es dann schnell sein, aber wir schaffen es noch auf die Fähre hinüber zum Taronga Zoo, Glück gehabt. Ein paar Minuten später sind wir auch schon da und fahren mit dem bereits wartenden Bus hinauf zum Eingang des Zoos.

           

Insgesamt sind wir hier im Zoo gute 5 Stunden unterwegs, wir laufen die meisten Wege ab und schauen uns die Bird Flight Show an. Die ist wirklich gut gemacht und sehr kurzweilig. Hier gibt es wirklich jede Menge zu sehen, wenn man zur richtigen Zeit vor Ort ist kann man auch beim Animal Handling dabei sein, einfach nur gut gemacht. Meine persönlichen Favoriten natürlich die Koalas, die diversen Freigehege und solche Raritäten wie z.B. Tasmanian Devil, Komodo Dragon, Tapir und etliche andere. Dazu gibt es dann gratis noch die super Ausblicke auf die City, kann man nicht meckern. Zum Schluß fahren wir dann noch eine Ehrenrunde mit der Skyrail um noch einen Blick von oben zu bekommen. Dadurch haben wir zwar die Fähre zurück zum Circular Quay verpasst, aber was solls, die Nächste kommt schon in 30 Minuten. Wieder zurück geht es dann gemütlich zu Fuß durch den botanischen Garten.

Hier machen wir auch eine kleine Pause bevor uns dann der Hunger Richtung Hard Rock Cafe treibt. Da wir ja schon in Melbourne erfahren haben dass Mittwochs „All you can eat Spare Ribs“ Tage ist wollen wir das natürlich ausnutzen. Also bemühen wir wieder den Zug und fahren vom Martin Place nach Kings Cross, von hier aus kann man gemütlich bergab zum Hard Rock Cafe laufen. Das klappt alles wunderbar und wenig später sind wir dort und schlagen reichlich zu. Nach einem sehr guten Essen werden noch ein paar Souvenirs gekauft und dann geht es vorbei an den Dutzenden Harleys die vor der Tür stehen wieder Richtung Hyde Park. Hier findet heute Abend das Harley Treffen von New South Wales statt, deshalb war vorhin schon ein Teil der Straße abgesperrt, kein Wunder.

    

Quer durch den Hyde Park geht es dann schon bei leichter Dämmerung direkt zum Tower. Oben angekommen werden wieder reichlich Bilder vom nächtlichen Panorama gemacht, guter Abschluss des Tages. Bevor es dann wieder zurück ins Apartment geht nehmen wir noch den „Oztrek“ Ride mit, den gibt es hier mit dem Towerticket dazu, ganz nett gemacht.

 

 

25. Tag (Sydney)

Da wir heute hauptsächlich in Darling Harbour unterwegs sein werden kaufen wir zuerst einmal einen „Daypass“ für die Monorail. Per Gutschein gibt es dazu noch einen Schirm, den nimmt man natürlich mit. Unglaublich wofür es hier in den vielen Prospekten Rabatte und Geschenke gibt, wenn es nicht schon durch unsere See Sydney Card etwas dazu gibt, irgendwas geht immer. Also fahren wir zur Einstimmung erst einmal eine komplette Runde mit der Monorail, da wir früh dran sind haben wir das letzte Abteil für uns, ideal. Dann gehen wir als erstes in den Chinesischen Garten, zuerst in das Teehaus zu einem Frühstück.

         

Nach einem gemütlichen Frühstück mit gutem Tee machen wir noch einer kleine Runde durch den toll angelegten Garten bevor es dann wieder in Richtung Darling Harbour geht. Zuerst schauen wir einmal in das Harbourside Center, Shops anschauen und Souvenirs kaufen. Hier buchen wir auch dann noch unsere Fahrt mit dem „Harbourjet“ für 16:45 Uhr. Zum Mittagessen laufen wir dann die paar Meter zum Sydney Fish Market wo es Sushi satt für alle gibt.

         

Dann fahren wir mit der Light Rail direkt bis zum Paddys Market wo wir noch etliches kaufen (und eine gratis Souvenirtasche bekommen). Danach geht es zum Abladen der Tonnen von Souvenirs zurück ins Apartment. Nach einer kurzen Pause geht es wieder weiter damit wir es noch rechtzeitig zum Harbourjet Ride schaffen. Dort angekommen heißt es Schuhe aus, Regenjacke an und schon geht es nach einem kurzen Briefing los. Insgesamt sind das 35 Minuten Jetboat Ride, und nachdem wir in langsamer Fahrt aus Darling Harbour heraus sind dreht unser Fahrer das Gas richtig auf und schon nach wenige Minuten sind alle komplett nass, das mit der Regenjacke hätte man sich fast sparen können. Die rasende Fahrt geht in Richtung Parramatta, es gibt fast komplett Drehungen, Slalomfahrten und natürlich die Full Stops aus voller Fahrt, da fegt jedes Mal eine Gischtwelle durch das Boot.

Dazu kommt dann auf der Rückfahrt noch der gute Blick auf die Harbour Bridge und die City, die Aktion ist mehr als gelungen. Das ist auch auf jeden Fall die 10 Dollar Zuzahlung während der Hauptsaison auf unsere „See Sydney Card“ wert. Wieder zurück in Darling Harbour geht es fast komplett nass zurück zum Apartment, wir sehen echt aus als wären wir ins Hafenbecken gefallen.

         

Nachdem sich alle trockengelegt haben planen wir für den Abend. Schliesslich nehmen wir die JetCat und fahren nach Manly. Dort angekommen ist noch genug Zeit um bei Tageslicht hier einen Rundgang zu machen bevor wir dann in der Fußgängerzone in das „Christals Restaurant“ gehen. Hier gönne ich mir dann eine super Seafood Chowder gefolgt von einem „Wild Barramundi“, klasse. Nach einem guten Eis zum Nachtisch am Manly Pier während wir auf den JetCat warten sind wir wenig später inklusive Nachthafenrundfahrt auf dem UpperDeck des JetCat wieder am Circular Quay angekommen.

 

 

26. Tag (Sydney)

Am letzten Tag hier in Sydney  geht es zum Bahnhof am QVB. Von dort aus dann mit der City Rail bis nach Lidcombe. Hier wird dann umgestiegen zum heutigen Ziel, dem Sydney Olympic Park. Das klappt alles wunderbar, denn hier gibt es ein gut ausgeschildertes Extra Gleis für den Zug zum Olympic Park. Insgesamt dauert es gerade einmal 30 Minuten bis ich von der Stadt am unterirdischen großen Bahnhof des Olympic Parks ankomme. Mit der Rivercat würde das Ganze 50 Minuten dauern, dann noch Transfer vom Fluss hierher, mit der Bahn ist das einfach schneller zu schaffen. Direkt aus dem Bahnhof, der ähnlich wie der ICE Bahnhof am Flughafen Frankfurt aussieht, kommt man dann schon fast auf dem Vorplatz des Olympiastadions heraus. Nur wenige Meter geradeaus und man sieht schon das riesige Telstra Stadium (Stadium Australia) vor sich, super Anblick. Ich schaue mich hier erst einmal um und erkundige mich dann im Visitors Center wo denn die Stadiontouren zu buchen sind. Das wird direkt im Shop am Stadion gemacht, also nichts wie hin.

     

Wenig später stehe ich nach ein paar Bildern schon im Shop und bekomme gleich für 9:00 Uhr ein Ticket für die Tour. Das Ticket ist auch in der „See Sydney Karte“ mit drin, so langsam lohnt sich die Karte richtig. Um die Uhrzeit ist hier so gut wie nichts los, lediglich ein oder zwei Busse sind auf dem riesigen Gelände zu sehen. Die Wartezeit bis zum Start der Tour schaue ich mich hier auf dem Gelände und im Shop noch etwas um. Als es dann los geht sind wir gerade mal zu dritt, außer mir ist nur noch ein Ehepaar aus Neuseeland bei der Tour dabei, auch nicht schlecht. Zuerst gibt es mal ein paar generelle Informationen über das Gelände bevor wir uns in den Tourbus setzen der schon vor dem Haupteingang wartet. Schließlich geht es durch den Zugangstunnel in das Innere des Stadions. Das Besondere dabei ist die Lasershow über den Weg des Athleten bis zum Wettkampf im Stadion während der Fahrt an den Tunnelwänden, super gemacht, da kommt schon richtige Stadionstimmung auf. Im Versorgungsgang angekommen geht es dann zu Fuß weiter. Zuerst geht es mit dem Fahrstuhl ganz nach oben wo wir als erstes noch ein kurzes Video über die Highlights des Baus und der bisherigen Veranstaltungen hier im Olympiastadion sehen. Dazu gehört natürlich der 400m Lauf von Cathy Freeman bei den Olympischen Spielen 2000 und das Rugby World Cup Finale von 2003, Australien gegen England. Nach dem Video geht es dann auf den oberen Rang des Stadion von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf das weite Rund hat. Obwohl es nach Olympia von 115.000 Zuschauern auf 85.000 Zuschauerkapazität reduziert wurde ist es immer noch gigantisch. Dazu wurden nach Olympia die großen Tribünen in den Kurven die weit über das Dach hinausragten abgebaut und das Dach ringsherum vervollständigt.

Hier gehen noch ein paar schöne Bilder bevor wir dann einen Rang nach dem anderen bis nach unten gehen. Vor wenigen Wochen war hier das entscheidende Spiel Australien – Uruguay um den letzten Platz für die WM2006 in Deutschland das die Australier glücklicherweise im Elfemeterschiessen gewonnen haben. Ich hatte das zuhause natürlich im Eurosport gesehen und als ich unseren Tourguide darauf anspreche ist er auch noch ganz begeistert. Er meint auch Deutschland wäre ein gutes Pflaster, immerhin ist es die zweite WM Teilnahme von Australien und das zweite Mal nach 1974 in Deutschland, er ist also bestens informiert. Auf dem Weg bis nach unten in die Spielerkabine machen wir noch ein paar Stops, unter anderem in den Boxen, Kommentatorkabinen und Lounges die man als Firma hier kaufen kann, stellenweise sehr nobel, kann sich sehen lassen. In einer Box sind auch signierte Trikots der Rugby WM Teams von 2003, genial. Darüber unterhalten wir uns auch noch etwas, jetzt ist unser Tourguide extrem begeistert dass ich mich auch mit Rugby auskenne und wir 2003 sogar in Neuseeland während der Rugby WM waren. Schließlich kommt dann nachdem wir in der Spielerkabine waren noch ein Highlight dieser Tour, durch den Tunnel wo auch die Mannschaften immer einlaufen geht es mit eingespielter Musik hinaus ins Stadion, genial. Hier gibt es dann noch ein Foto auf dem Siegerpodest der Olympiade 2000, ich hätte auch nie gedacht dass ich mal auf dem Podest stehen würde das ich während der Olympiawochen jeden Tag bei den Siegerehrungen gesehen habe, einfach nur gut. Von hier aus geht es dann zurück zum Start der Tour, ich kaufe mir noch ein Foto vom Siegerpodest und bekomme von unserem Tourguide noch eine Stadionzeitung vom Spiel Australien – Uruguay geschenkt, klasse. Von hier aus gehe ich dann zum Novotel hinüber, dort kann man von einem Balkon im 17. Stock Bilder des Olympia Geländes machen.

              

Das muss man natürlich ausnutzen, ich frage an der Rezeption wie man dort hinauf gelangt und schon begleitet mich eine nette Dame vom Empfang zum Fahrstuhl, zieht ihre Karte durch und schon fahre ich nach oben. Von hier aus kann man auf einem Balkon auf beiden Seiten des Novotel super Bilder machen, was ich natürlich reichlich nutze, ideal. Nach gut 20 Minuten fahre ich wieder hinunter, winke noch mal zur Rezeption hinüber und laufe nach einer Stärkung beim McDonalds Express erst einmal zum Bahnhof. Hier sehe ich dann dass ein Zug auch direkt zum Hauptbahnhof nach Sydney zurückfährt, das ist optimal. Der fährt in 45 Minuten ab, also genug Zeit um noch den Olympic Boulevard abzulaufen. Ich schlendere also zum Abschied vom Olympia Gelände den kompletten Boulevard bis zu den Wasserspielen hinab, hier ist auch noch der Superdome, eine Halle mit Platz für 20.000 Zuschauer. Ebenfalls bestimmt sehenswert ist die Tour im Aquatic Center mit Option anschließend Schwimmen zu gehen, aber die Zeit habe ich leider nicht. Aber ich bin schon happy die Tour hierher gemacht zu haben, das Olympiastadion ist alleine schon absolut genial. Etwa 5 Minuten vor der Abfahrt des Zuges bin ich wieder am Bahnhof, verabschiede mich vom Olympiastadion, und schon geht die Fahrt zurück nach Sydney. Hier angekommen wechsle ich am Hauptbahnhof und fahre mit dem nächsten Zug wieder bis zum QVB. Zurück in der Stadt treffen wir uns wieder und die anderen haben es sogar geschafft Kinokarten für King Kong zu bekommen, nicht so einfach, denn der läuft heute in Australien an und ist doch ein netter Bonus zum Abschluss unseres Urlaubes. Allerdings mussten wir schon die 18:00 Uhr Vorstellung buchen, denn die anderen waren alle schon ausverkauft. Ist aber auch kein Problem, und nach etwas Shopping, Ausladen und relaxen in unserem Apartment ist es auch schon bald wieder Zeit dass wir uns auf den Weg machen. Am Kino ist schon echt was los, aber wir bekommen einen guten Platz. Der Film ist gelungen, ich hatte nicht so viel erwartet, kann man aber gut anschauen. Besonders witzig war der größte Dinosaurierauffahrunfall der Filmgeschichte. Nach dem Kino haben dann alle rechtschaffen Hunger und wir überlegen wo wir am letzten Tag noch essen gehen könnten. Schließlich fällt die Wahl im zweiten Versuch wie schon am ersten Abend auf das „Tony Romas“. Gut gewählt, das Essen ist super und wir haben es nicht mehr weit in unser Apartment, denn leider müssen ja auch noch die Koffer gepackt werden, gute Nacht.

 

 

27. Tag (Sydney - Kuala Lumpur)

Wir haben alles gepackt und rufen kurz nach 09:00 Uhr bei unserer Vermieterin an um zu fragen ob es klappt dass wir unser Gepäck bei ihr unterstellen können. Das funktioniert perfekt, wir lassen die Koffer einfach im Apartment stehen, sie werden dann zwischengelagert und wir holen sie so gegen 12:00 Uhr ab. Wir nutzen den letzten Morgen noch einmal um mit der Fähre von Darling Harbour zum Circular Quay zu fahren. Das ist doch noch eine schöne Abschiedstour, es geht die gewohnte Route am Maritime Museum, Milsons Point und Luna Park entlang, unter der Harbour Bridge hindurch, an der Oper vorbei bis zum Circular Quay.

         

Hier laufen wir noch fast bis zum Hyatt Hotel an das Passagier Terminal, von hier hat man noch einmal den perfekten Blick auf die Oper. Nachdem wir hier noch eine Stunde unterwegs waren und noch die letzten Bilder gemacht haben fahren wir mit dem Zug zurück zur Wynyard Station. Wenig später sind wir dann wieder in der Kent Street und holen unsere Koffer ab. Nachdem wir uns verabschiedet haben laufen wir die paar Meter wieder zurück zur Wynyard Station mit unserem Gepäck. Das klappt alles gut und schon sind wir mit dem Zug auf dem Weg zum international Terminal des Sydney Kingsford Smith Airports. Dort angekommen checken wir problemlos unseren Flug nach Kuala Lumpur ein und vertreiben uns die Zeit bis es losgeht. Leider können wir die Koffer nicht nach Frankfurt durchchecken, das geht nur bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden in Kuala Lumpur. Der Flug vergeht gewohnt ereignislos, irgendwann passieren wir das australische Festland in der Nähe von Darwin, das war es mal wieder Australien, mach es gut. Schließlich landen wir schon im Dunklen in Kuala Lumpur, damit sind wir dann auch wieder auf der nördlichen Erdhalbkugel. Hier orientieren wir uns erst einmal in dem Terminal nachdem wir durch die Immigration sind. Zuerst tausche ich noch die restlichen australischen Dollar und meine paar US Dollar von 2001 noch in die hiesigen Ringitts um, da hat man doch wenigsten etwas Bargeld dabei. Das hat sehr schnell geklappt und wir finden dann auch den Desk wo man seine Koffer abgegeben kann, die wollen wir wirklich nicht für den einen Tag mitschleppen. Alles Nötige haben wir in unsere Rucksäcke gepackt, das ist wesentlich einfacher. Nachdem das erledigt ist finden wir dann auch noch den Desk des Renaissance Hotels. Hier buchen wir uns dann das Taxi in die Stadt, bis dorthin sind es immerhin 75 Kilometer. Wenig später ist es da und schon geht es los in Richtung Stadt auf einem gut ausgebauten Highway. Unser Fahrer kann nicht so besonders gut Englisch, aber für ein bisschen Informationen reicht es dann doch. Nach einer knappen Stunde sehen wir dann die Skyline von Kuala Lumpur. Das dominierende Gebäude sind natürlich wie erwartet die Petronas Twin Towers die sehr gut erleuchtet schon von weitem zu sehen sind, absolut genial. Wir fahren dann direkt daran vorbei und halten nur ein paar 100 Meter entfernt am Renaissance Hotel. Hier verabreden wir uns mit unserem Fahrer gleich für morgen Abend dass er uns wieder zurück zum Flughafen fährt, das hätten wir damit auch schon geklärt, sehr schön. Wir checken dann ein, das Hotel hatten wir über Internet reserviert. Das funktioniert gut und wenig später haben wir unsere 2 Zimmerschlüssel die dann per Los verteilt werden. Ich habe Glück und ziehe für das Zimmer 606 das dann auch prompt direkten Blick auf die Petronas Towers bietet, genialer Anblick.

    

Obwohl es schon nach 22:00 Uhr ist und wir einen langen Tag hatten vertreten wir uns noch die Beine und laufen die paar Meter bis zu den Towers um ein paar Bilder zu machen. Das Wetter ist sogar jetzt noch extrem warm mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, das kann morgen ja lustig werden. Wir machen noch ein paar super Bilder und genießen den Anblick der Petronas Towers. Im Foyer schauen wir uns auch kurz um damit wir morgen früh gleich den richtigen Weg zum Office finden um die Tickets für die Skybridge zu bekommen.

Um Mitternacht machen wir uns auf den Weg zurück zum Hotel und sehen dann noch wie die große Beleuchtung der Towers ein Stockwerk nach dem anderen abgeschaltet wird, das hat mit unseren Bildern ja gerade noch geklappt. Auf dem Weg ins Hotel besorgen wir noch ein paar Getränke, die sind wirklich nötig bei der Hitze hier. Dann heißt es aber ins Bett, den morgen wollen wir schon früh unterwegs sein.

 

 

28. Tag (Kuala Lumpur)

Wir sind bereits kurz nach 07:00 Uhr wach und machen uns wenig später auf den Weg zu den Petronas Towers. Vorher haben wir noch an der Rezeption erfahren dass wir erst um 14:00 Uhr auschecken müssen, da können wir einen Teil unserer Tour machen und heute Mittag hier auschecken, ideal. Offiziell öffnet das Ticket Office hier im Foyer der Petronas Towers um 08:00 Uhr, wir sind gegen 07:30 Uhr da was auch gut so ist, denn hier gibt es schon eine sehr lange Schlange. Die Tickets hier sind gratis, man muss nur rechtzeitig da sein, denn wenn die Tickets für den Tag alle vergeben sind dann hat man eben Pech gehabt. Aber die Sache klappt super und wir bekommen dann Tickets für die 10:15 Uhr Tour. Bis es soweit ist haben wir dann noch genug Zeit um uns hier in den Shops umzusehen. Besonders der Tower Souvenir Shop ist eine gute Sache, hier gibt es unter anderem auch Postkarten und Briefmarken zu kaufen, perfekt. Dann gehen wir wieder zurück zum Startpunkt der Tour und schauen uns noch in der kleinen Ausstellung um. Dann wird unsere Tour aufgerufen und zum Anfang gibt es noch ein Video über den Bau der Towers zu sehen. Danach geht es durch eine Security Kontrolle bevor wir mit dem Fahrstuhl in den 40. Stock fahren. Hier sind es dann nur wenige Meter bevor man auf der Skybridge mit dem atemberaubenden Blick auf die Stadt steht.

              

Hier sind dann 10 Minuten Zeit um sich umzusehen und Bilder zu machen was wir logischerweise reichlich ausnutzen. Tolle Sache, sollte man unbedingt gemacht haben wenn man in Kuala Lumpur ist. Begeistert fahren wir wieder nach unten um dann in einem Cafe auf der Rückseite der Towers mit Blick auf den Garten gemütlich zu frühstücken. Nachdem wir dann noch einen Spaziergang durch den Park gemacht haben geht es zurück zum Haupteingang wo wir dann mit einem Taxi zum Kuala Lumpur Tower fahren. Eine gute Wahl, der Weg ist zwar nicht besonders weit, aber am Schluß ziemlich steil da der Tower auf einem kleinen Berg steht. Wir fahren also gediegen mit dem Taxi vor und wenig später sind wir mit dem Fahrstuhl auf dem Weg nach oben. Der Tower ist einer der größten der Welt, fällt aber trotzdem optisch hinter die Petronas Tower ab, da kann man halt nichts machen, Aber der Ausblick von hier oben ist schon spektakulär, man hat einen super Blick über die ganze Stadt und mit der Audio Tour auch schnell die nötigen Infos, gut organisiert hier.

                   

Nachdem ich einmal komplett rum bin, ca. 100 Bilder gemacht habe, ist noch genug Zeit um schnell noch die Postkarte zu schreiben und hier auf dem Tower in den Briefkasten zu werfen, das wäre damit auch erledigt. Nachdem wir wieder unten sind laufen wir dann bergab den Weg bis zum Hard Rock Cafe wo wir im Shop zuschlagen.

                   

Das war taktisch gut, denn jetzt können wir im Hotel alles in unseren Rucksäcken verstauen bevor wir weiter auf Tour gehen. Wieder in unserem Hotel angekommen checken wir dann aus, deponieren unsere Rucksäcke bis heute Abend und schon geht es weiter. Jetzt gibt es erst einmal was zu Essen, es ist noch ein langer Tag und wir haben ja auch schon einiges gesehen. Zurück am Hard Rock Cafe geht es diesmal ins Restaurant, dort es gibt reichlich Trinken und Essen für alle.

Danach sind wir bereit für weiter Aktionen und nehmen kurz entschlossen die Monorail die direkt hier zwischen unserem Hotel und dem Hard Rock Cafe eine Station hat. Geniales Verkehrsmittel wie immer und wir fahren durch bis zur Endstation am Hauptbahnhof. Hier laufen wir dann einmal durch und schaffen es  irgendwie über diverse Straßen und Highway hinüber in den „Lake Garden“. Sensationell wie man hier als Fußgänger benachteiligt wird, an den Ampel dauert es ewig oder man hat einfach keine Chance auf die andere Seite zu kommen. Da aber auch die Einheimischen größtenteils illegal über die Straße gehen passen wir uns da einfach mal an.

    

Der Park ist aber schon super, wir laufen fast einmal quer durch bis wir dann am anderen Ende in der Nähe des Butterfly Parks „Taman Rama Rama“ herauskommen. Das ist unser nächstes Ziel und 5 Minuten später sind wir dann auch schon dort. Nachdem wir unsere Tickets gelöst haben geht es hinein in diesen mit riesigen Netzen abgedeckten Orchideenpark in dem Tausende von Schmetterlingen unterwegs sind, toller Anblick. Hier sind wir gute 45 Minuten unterwegs bis wir mal alle Wege grob abgelaufen sind und Bilder gemacht haben, gut dass wir das noch mitgenommen haben, der Weg hat sich echt gelohnt. Nach der Besichtigung gibt es erst mal ein Eis und Getränke für alle, bei der Extremen Hitze kann man nicht genug trinken. Dann geht es zu Fuß weiter in Richtung Nationalmoschee die nur ein paar hundert Meter weiter ist. Dort schauen wir uns kurz um und laufen dann noch bis zum alten Bahnhof und von dort aus in Richtung Hotel. Irgendwann haben wir keine Lust mehr zu laufen und nehmen ein Taxi zurück zu den Petronas Towers.

Wir setzen uns gemütlich noch in ein Cafe bevor wir durch Zufall dann noch zu den Wasserspielen kommen die scheinbar hier immer abends stattfinden. In dem angelegten See hinter den Towers sind jede Menge Fontänen angebacht die ab 18:00 Uhr hier Wasserspiele veranstalten. Das sehen wir uns noch in Ruhe an, machen noch ein paar Bilder und sehen zu wie Stockwerk für Stockwerk wieder das Licht in den Petronas Towers angemacht wird, da kostet bestimmt reichlich Strom. Dann müssen wir aber langsam wieder zum Hotel zurück. Unser Taxi ist auch pünktlich wie erwartet und dann geht es wieder die 75 Kilometer zurück zum Flughafen, ein absolut lohnenswerter Stopover hier in Kuala Lumpur. Wir verabschieden uns von unserem Fahrer, holen unsere Koffer, packen noch etwas um und schon sind wir wieder am Checkin. Hier bekommen wir dann die gute Nachricht dass der Flieger nur halb gebucht ist, das bedeutet dann jede Menge Platz, sehr schön. Wir nehmen dann gleich Plätze ganz hinten dort hat man den besten Überblick. Durch den Zoll geht es auch wieder extrem zügig, das haben die hier gut drauf, damit habe ich dann auch die Stempel von Malaysia komplett in meinem neuen Reisepass. Wir essen dann noch etwas, machen uns frisch und ziehen uns hier alle nach dem langen und schweißtreibenden Tag in Kuala Lumpur noch um. Kurz nach Mitternacht geht dann unser Flieger nach Frankfurt.

 

 

29. Tag (Kuala Lumpur - Frankfurt)

Wie angekündigt ist viel Platz im Flieger und wir belegen gleich mal die beiden hinteren Fünferreihen zusätzlich zu unseren Fensterplätzen. Das ist absolut ideal und ich komme dadurch auf 6 Stunden gemütlichen Schlaf, perfekt. Die restliche Zeit vergeht auch schnell und schon landen wir morgens pünktlich um 06:00 Uhr in Frankfurt. Bei der Wetterdurchsage des Captains bekommt man echt das kalte Grausen, Null Grad und Schnee, na super, wir sind wieder daheim. Der Rest ist schon Routine, Zoll, Koffer abholen und dann mit dem Auto zurück nach Hause. Zuhause angekommen heißt es dann auspacken, Souvenirs verteilen und natürlich auch Bilder auf den PC überspielen. Ich habe es doch tatsächlich geschafft 2.563 Bilder zu machen, einfach unglaublich wie das ausufert in Zeiten der Digitalkameras.

 

Goodbye Australia, bleib so schön....................